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Willkommen bei der
Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

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Luther hat viele Gesichter

Collage Reinhard Kafka Portrait: Robert Agthe

mehr Photos finden Sie in unserem Programmheft


Die nächsten Veranstaltungen:

Montag, 5. Dezember 2016, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Stammheim; Tel. 07051-40380
E-Mail: pfarramt.calw-stammheim@elkw.de

Veranstaltungsort: Stammheim, Ev. Gemeindehaus, Gartenstraße 4

Der Nikolaus kommt

Team

Mitveranstalter: Älterer Frauenkreis

Montag, 5. Dezember 2016, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Simmozheim; Tel. 07033-7379
E-Mail: pfarramt.simmozheim@elkw.de

Veranstaltungsort: Simmozheim, Ev. Gemeindehaus, Weil der Städter-Straße 2

Eine Weihnachtsreise um die Welt

Martina Theurer, STIMM3, Musikerin, Calw

Ein Adventsnachmittag mit Liedern, Bräuchen und Geschichten aus aller Welt.

Mitveranstalter: Frauenkreis

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 20:00 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Altburg; Tel. 07051-50185
E-Mail: pfarramt.altburg@elkw.de

Veranstaltungsort: Altburg, Ev. Gemeindehaus, Martin-Luther-Straße 2

Meditativer Tanzabend

Susanne Schuler, Stuttgart

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Birkenfeld I; Tel. 07231-1339-150
E-Mail: pfarramt.birkenfeld-1@elkw.de

Veranstaltungsort: Birkenfeld, Martin-Luther-Gemeindehaus, Kirchweg 1

Engel
Eine himmlische Komödie

Dorothee Schumacher, Birkenfeld

Mitveranstalter: Elternkreis - Männer und Frauen +60

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ökumenisches Forum Neuenbürg; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Das zerschnittene Tischtuch des Abendmahls
Perspektiven für eine gegenseitige Annäherung

Hans-Joachim Remmert, Bildungsreferent, freier Mitarbeiter des Katholischen Bibelwerks in Stuttgart

Seit 500 Jahren ist das Tischtuch des Abendmahls zerschnitten. Auch wenn es mittlerweile ökumenische Gottesdienste zwischen den unterschiedlichen Konfessionen gibt, bleibt das Abendmahl für diese Gemeinschaft ausgeschlossen. Vor allem konfessionsverschiedene Ehen leiden darunter und wünschen sich sehnlich, dass katholische und evangelische Christen endlich wieder am gemeinsamen Abendmahlstisch Platz finden. Warum ist das immer noch nicht möglich? Welche Schritte sind nötig, um das zerschnittene Tischtuch nach und nach wieder zu flicken? Wird es irgendwann möglich sein, ähnlich wie bei der Rechtfertigungslehre einen Konsens zu finden, der uns wieder im Abendmahl vereint?

Mitveranstalter: Ökumenisches Forum Neuenbürg

Kosten: 5,00 €

Freitag, 16. Dezember 2016, 20:00 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neubulach; Tel. 07053-7238
E-Mail: pfarramt@kirche-neubulach.de

Veranstaltungsort: Neubulach, Ev. Gemeindehaus, Mörikestraße 3

Macht hoch die Tür

Treffpunktteam

Mitveranstalter: Treffpunkt der Frauen

Montag, 19. Dezember 2016, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Montagsakademie Altensteig; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Altensteig, Katholisches Gemeindehaus, Karlstraße 13

Das Weihnachtsevangelium nach Lukas
Eine gefährliche Geschichte

Hans-Joachim Remmert, Katholischer Bildungsreferent der Kath. Erwachsenenbildung Calw, freier Mitarbeiter des Katholischen Bibelwerks in Stuttgart

Wenn wir das Weihnachtsevangelium nach Lukas in der Christmette hören oder am Heiligabend in der Familie lesen, dann erscheint es auf den ersten Blick wie die romatische Geschichte eines armen Ehepaars, das mangels freier Betten in Gasthäusern sein Kind in einer Futterkrippe zur Welt bringt. Das dahinter eine politisch höchst brisante Erzählung steht, die geradezu gefährliche Inhalte in sich birgt, fällt dabei meist gar nicht mehr auf. Lassen sie sich einladen, das Geheimnis dieser Geschichte zu entdecken.

Mitveranstalter: Montagsakademie Altensteig

Kosten: 5,00 €

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Andreäsaal

"Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag" (Erich Kästner)
Die brisante Botschaft der Weihnachtsgeschichte nach Matthäus

Hans-Joachim Remmert, Bildungsreferent der Katholischen Erwachsenenbildung und freier Mitarbeiter des Katholischen Bibelwerk e.V. Stuttgart, Calw

Einzig der Evangelist Matthäus erzählt uns von den Sterndeutern aus dem Osten, die nach Jerusalem kommen, um den "neugeborenen König der Juden" zu sehen. Der amtierende König Herodes erschrickt darüber so sehr, dass er befiehlt, alle Kinder bis zum Alter von zwei Jahren töten zu lassen. Eine Geschichte, die uns weder die anderen Evangelisten noch die antiken Geschichtsschreiber berichten. Was ist also dran am "Kindermord von Bethlehem"? Steckt dahinter vielleicht eine ganz andere Geschichte mit geradezu revolutionärem Gehalt? Der Referent lädt dazu ein, die Botschaft hinter diesen weihnachtlichen Texten aus dem Matthäus-Evangelium näher anzuschauen.

Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw

Kosten: 5,00 €

Mittwoch, 11. Januar 2017, 09:15 bis ca. 10:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neubulach; Tel. 07053-7238
E-Mail: pfarramt@kirche-neubulach.de

Veranstaltungsort: Neubulach, Ev. Gemeindehaus, Mörikestraße 3

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Hesekiel 36,26)
Gedanken zur Jahreslosung 2017

Hans Georg Schmid, Pfarrer, Neubulach

Mitveranstalter: Frühstückstreff Frauen

Donnerstag, 12. Januar 2017, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Altensteig; Tel. 07453-6257
E-Mail: pfarramt.altensteig@elkw.de

Veranstaltungsort: Altensteig, K13, Kirchstraße 13

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Sabine Lüdke, Pfarrerin, Altensteig

Gedanken zur Jahreslosung 2017.

Mitveranstalter: Frauenkreis

Montag, 16. Januar 2017, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Montagsakademie Altensteig; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Altensteig, Katholisches Gemeindehaus, Karlstraße 13

Muslimisches Leben in Deutschland

Dr. Hussein Hamdan, Islam- und Religionswissenschaftler, Projektleiter in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

"Der Islam ist mit insgesamt 1,4 Milliarden Anhängern weltweit die zweitgrößte Weltreligion nach dem Christentum. In Deutschland leben über 4 Millionen Muslime. Etwa die Hälfte von ihnen sind deutsche Staatsbürger. Viele von ihnen werden dauerhaft in Deutschland bleiben und die deutsche Gesellschaft mitgestalten. Über den Islam und die Muslime wird viel gesprochen, dennoch sind die Grundlagen meist nicht bekannt und es stellen sich zahlreiche Fragen: Was glauben Muslime und welche Elemente sind im Islam zentral? Wie sind Muslime in ihrer Vielfalt in Deutschland organisiert? Welche Anliegen und Probleme haben sie? Im Vortrag werden die zentralen Inhalte des Islams kompakt dargestellt und anschließend verschiedene Islamverbände und Gruppen in Deutschland vorgestellt sowie weitere relevante Themen, wie die Bedeutung von Moscheen und der dort wirkenden Imame, Islamische Jugendarbeit und das Engagement islamischer Verbände in der Flüchtlingsarbeit behandelt."

Mitveranstalter: Montagsakademie Altensteig

Kosten: 5,00 €

Montag, 16. Januar 2017, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Gräfenhausen; Tel. 07082-8875
E-Mail: pfarramt.graefenhausen@elkw.de

Veranstaltungsort: Gräfenhausen, Ev. Gemeindehaus, Karl-Kircher-Straße 25

Warum die Schwaben zum Lachen in den Keller gehen

Jürgen Kaiser, Geschäftsführer Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Neuenbürg; Tel. 07082-60411
E-Mail: dekanat.neuenbuerg@elkw.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Philippinen
Informationen zum WGT-Land 2017

Team

Anregungen zur Gestaltung, Liturgie und Kostproben kulinarischer Art.

Donnerstag, 19. Januar 2017, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Bad Liebenzell; Tel. 07052-1397
E-Mail: pfarramt.bad-liebenzell@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Liebenzell, Ev. Gemeindehaus, Uhlandstraße 4

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hesekiel 36,26
Gedanken zur Jahreslosung 2017

Dieter Lohrmann, Pfarrer, Bad Liebenzell

Mitveranstalter: Kurgast- und Gemeindenachmittag

Freitag, 20. Januar 2017, 15:30 bis ca. 19:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Nagold; Tel. 07054-9294644

Veranstaltungsort: Nagold, Lemberg-Gemeindehaus, Remigiusweg 3

Was ist denn fair?
Bezirksvorbereitung zum Weltgebetstag 2017

BAF Nagold und ökumenisches Team

Einführung in Land und Thema des Weltgebetstags für alle, die Weltgebetstags-Gottesdienst in den Gemeinden vorbereiten. Anmeldung erbeten bis Montag, 16.01.2017 beim Ev. Dekanat Nagold, Telefon 07452-2423.

Mitveranstalter: Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) im Kirchenbezirk Nagold

Freitag, 20. Januar 2017, 09:30 bis ca. 11:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Fortbildung für Mutter-Kind-Gruppen-Leiterinnen im Kirchenbezirk Neuenb; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Gemeindehaus Buchberg, Hohlohstraße 24

Religiöse Rituale und Gesten in der Krabbelgruppe

Martina Liebendörfer, Referentin für Eltern-Kind-Arbeit, Stuttgart

Viele Eltern möchten ihren Kindern auch in religiöser Hinsicht etwas mit auf ihren Lebensweg mitgeben. Oft besteht aber Unsicherheit darüber, wann man am besten damit anfängt und wie das dann geschehen soll. Die Krabbelgruppe ist ein guter Ort, um unterschiedliche Möglichkeiten wie erste kindgerechte Rituale, Andachten, Gebete, Segenshandlungen, religiöse Körperspiele auf dem Wickeltisch und vieles mehr miteinander zu erleben und zu teilen. Alle diese Angebote stellen einen wunderbaren Weg dar, um schon mit kleinen Kindern eine bewusste Verbindung zu Gott zu ermöglichen. An diesem Vormittag werden ganz unterschiedliche Vorschläge, darunter auch Möglichkeiten, die muslimische Frauen einbeziehen, vorgestellt.

Mittwoch, 25. Januar 2017, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Andreäsaal

Die Vernichtung der Hereros, Namas und Damara
Der deutsche Völkermord 1904 in Deutsch-Südwestafrika

Ibrenzia Uiras, Angehörige der Nama, Namibia (derzeit Bad Teinach); Simone Knapp, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA, Heidelberg

1904 begingen deutsche Soldaten "auf höheren Befehl" den ersten Völkermord im 20. Jahrhundert an den Herero, Nama und Damara im damaligen Deutsch-Südwestafrika. Ziel war die systematische Ausrottung der einheimischen Völker, die in die Wüste getrieben wurden oder in Konzentrationslagern ums Leben kamen. Lange blieb der Massenmord an etwa 100.000 Männern, Frauen und Kindern im heutigen Namibia weitgehend unbeachtet. Warum hat die Bundesregierung erst im Mai 2016 die deutsche Schuld am Völkermord anerkannt? Angesichts der Umstände werfen einige Historiker die Frage auf: Gibt es eine erschreckende Linie der Kontinuität zwischen der Ereignissen in der ehemaligen deutschen Kolonie und dem Holocaust Jahrzehnte später? Eine in Bad Teinach lebende Nama wird die Kultur, Geschichte und die Erfahrungen ihres Volkes beschreiben, das seinerzeit abfällig als "Hottentotten" bezeichnet wurde. Simone Knapp, die sich seit zwanzig Jahren in Projekten der kirchlichen Partnerschaften im Südlichen Afrika engagiert, weiß, dass die Erinnerung vor Ort sehr wach ist. Genügt es, die deutsche Schuld anzuerkennen? Welche Herausforderungen ergeben sich für Deutschland in Bezug auf Wiedergutmachung, Versöhnung und Erinnerung?

Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw

Kosten: 5,00 €

Donnerstag, 26. Januar 2017, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ökumenisches Forum Neuenbürg; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Martin Luther aus katholischer Sicht

Domkapitular Dr. Heinz Detlef Stäps, Theologe und promovierter Historiker, Diözese Rottenburg-Stuttgart

500 Jahre ist es nun her, dass Martin Luther mit seinen berühmten 95 Thesen zur akademischen Disputation aufrief. Es begann eine Zeit, in der sich Theologen beider Kirchen gegenseitig in die Hölle schickten. Bis ins vergangene Jahrhundert hinein wurde Martin Luther in der katholischen Kirche als Ketzer gesehen. Schon vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil haben katholische Theologen einen neuen Blick auf Martin Luther gewagt. Die mit dem Konzil einhergehenden theologischen Veränderungen schufen eine Basis für die Ökumene. So ist es nunmehr möglich, Martin Luther nicht nur als Reformator zu betrachten, sondern ihn auch als katholischen Reformer zu würdigen. Wie stellt sich Martin Luther heute aus katholischer Sicht dar? Welche Anstöße haben zu Veränderungen in der katholischen Kirche beigetragen? Der Referent und Gesprächspartner ist für das Aufgabenfeld der Ökumene verantwortlich.

Mitveranstalter: Ökumenisches Forum Neuenbürg

Kosten: 5,00 €

Vorschau: Mittwoch, 1. Februar 2017, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Birkenfeld, Martin-Luther-Gemeindehaus, Kirchweg 1

500 Jahre Reformation - und jetzt?
Ein ökumenischer Gesprächsabend

Andrea Aippersbach, Referentin für Ökumene, Stuttgart, und Hans-Joachim Remmert, Diplomtheologe und Bildungsreferent, Calw

Im Oktober 2017 jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Dabei ist sie nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sondern wird auch mit gegenseitiger Verfolgung und Verletzung verbunden. Im Hinblick auf das Jubiläum nehmen die zwei Referenten aus evangelischer und katholischer Sichtweise eine Standortbestimmung vor: "Wo stehen wir heute?" "Was trennt uns noch?" "Wo kann es in Zukunft hingehen?" Im Anschluss besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen über jeweils eigene Erfahrungen mit Ökumene. Andrea Aippersbach ist Referentin für Ökumene im Evangelischen Oberkirchenrat. Hans-Joachim Remmert ist katholischer Dekanats- und Bildungsreferent im Dekanat Calw. Die Veranstaltung findet im Zusammenhang mit der Ökumenischen Bibelwoche statt und bildet den Abschluss von insgesamt drei Veranstaltungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


aktuelle Programme und Flyer zum Download:

Halbjahresprogramm

Halbjahresprogramm 2-2016 Das Halbjahresprogramm (September 2016 bis Januar 2017) kann hier heruntergeladen werden.

Das Halbjahresprogramm informiert über ausgewählte Veranstaltungen in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirchenbezirke Calw, Nagold und Neuenbürg (Kreis Calw, westlicher Enzkreis und einzelne Gemeinden in den Kreisen Freudenstadt und Rastatt)

 

 

 

 


 
Programme für das zweite Halbjahr 2016 (ab September 2016):

Calw                                    Altensteig                          Neuenbürg
 
Programm Nachmittagsakademie Calw 1-2016 Programm Montagsakademie Altensteig 1-2016 Programm Ökumenisches Forum Neuenbürg 1-2016  

 


Berichte aus der Arbeit des Bildungswerks:

Reisebericht Georgien - Armenien - Iran 2016 28 Teilnehmende aus der Region waren vom 1. bis zum 20. Oktober 2016 mit der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald unterwegs auf der ehemaligen Seidenstraße zwischen Tblisi - Jerewan - Teharan und Shiraz. Sie ebsuchten nicht nur viele Statten des Weltkultur-Erbes, sondern trafen sich auch mit Christinnen und Christen in Georgien, Armenien und dem Iran.

Ihre Eindrücke haben sie in einem Reisebericht festgehalten.

Download als PDF-Dokument


Wolf Kirchberg berichtet über Trauma

Wenn der Krieg im Kopf nicht aufhört

Diplompsychologe Wolf Kirchberg gab in der Nachmittagsakademie Calw Anregungen für Angehörige und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Zwei Photos befinden sich auf der Leinwand im Haus der Kirche in Calw. Eines davon zeigt Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten im Jahr 1945, ein anderes Photo Flüchtlinge auf der Balkanroute 2015. Ein Teilnehmer fragt: „Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich mit dem Photo mit den Menschen am Ende des Zweiten Weltkriegs stärker identifiziere?“ Wolf Kirchberg ist Psychologe und erläutert im Rahmen der ökumenisch orientierten Nachmittagsakademie Calw posttraumatische Belastungsstörungen. Er weiß, dass Diskussionen über Flüchtlinge ein heißes Eisen sind. Auf der einen Seite befinden sich die Menschen, die helfen wollen und sich ehrenamtlich bis an den Rand ihrer Kräfte engagieren. Auf der anderen Seite gibt es die Vorbehalte gegenüber der „Willkommenskultur“, die teilweise mit Angst gepaart sind. Das ist nicht neu, wie Kirchberg mit einem Photo aus dem Jahr 1945 verdeutlicht. Bürger demonstrieren mit einer Aufschrift „Badens schrecklichster Schreck – der neue Flüchtlingstreck!!“ Und es gibt Menschen, die ihre eigenen Familienschicksale nicht loslassen.

„Nein, Sie sind völlig normal!“ Der Teilnehmer ist sichtlich beruhigt. „In der Psychologie komme ich mit moralischen Maßstäben meist nicht weiter“, erläutert Wolf Kirchberg seine Aussage. „Ich nehme den Menschen in den Blick und halte mir seine jeweilige Situation vor Augen. Mit erhobenem Zeigefinger komme ich in einer Therapie nicht zum Erfolg.“ weiterlesen


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Bertelsmann-Stiftung:
Landkreis Calw belegt in Sachen Weiterbildung bundesweit einen Spitzenplatz

Reinhard Kafka freut sich für die Evangelische Erwachsenenbildung im nördlichen Schwarzwald

„Die Lust auf Weiterbildung und lebenslanges Lernen sinkt“. So lautet das Ergebnis einer kürzlich vorgestellten Studie der Bertelsmann Stiftung . In ganz Deutschland? Nein! Ein von Schwabenköpfen geprägter Landkreis hört nicht auf, dem Genossen Trend Widerstand zu leisten. Denn wenn man die Ergebnisse der Studie genauer unter die Lupe nimmt, stellt man schnell fest: der Landkreis Calw ist bundesweit mit an der Spitze bei der Nutzung von Weiterbildungsangeboten – und in diese Statistik fließen die Daten aus der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald mit ein. „13.070 Unterrichtseinheiten aus dem Bereich der Evangelischen Kirchengemeinden und des Bildungswerks konnten wir allein für 2015 nachweisen. 42.645 Personen nahmen an den Veranstaltungen teil.“ Reinhard Kafka, Geschäftsführer der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald und Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, ist voll des Lobs für alle, die sich – überwiegend ehrenamtlich -engagieren.

Die Zahlen sprechen für Reinhard Kafka eine klare Sprache: „13.070 Unterrichtseinheiten, das bedeutet, dass in unserem Bereich 2015 an jedem Kalendertag (einschließlich Sonntag) etwa 36 Stunden Weiterbildung nicht nur angeboten sondern tatsächlich in Anspruch genommen wurde (von durchschnittlich 23 Personen pro Veranstaltung).“ Sein Bildungswerk sieht er als Teil eines Netzwerks mit der Katholischen Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald und den VHS’en in Calw und Nagold. „Ein toller Landkreis, wir freuen uns!“. Jede Bildungseinrichtung setzt eigene Schwerpunkte. „Wir machen viel im Bereich Familie. Mutter-Kind-Gruppen haben in den meisten Gemeindehäusern einen festen Platz, etwas rückgängig sind die Angebote für Senioren.“ Einen thematischen Schwerpunkt bilden die gut nachgefragten Veranstaltungen zu Philosophie, Theologie, Religion. Etwa 40 Prozent der Veranstaltungen widmen sich diesen Fragestellungen. „Schließlich haben in unserer Region Glaubensfragen seit jeher einen hohen Stellenwert und offene Angebote stoßen daher auf ein gewöhnlich hohes Interesse.“

Für die kommende Zeit hat sich die Evangelische Erwachsenenbildung viel vorgenommen. „Das Reformationsjubiläum geht bestimmt nicht still und klanglos an uns vorbei. Die Frage, wie Flüchtlinge in unserer Umgebung Unterstützung finden können, treibt gerade viele Initiativen im Umfeld der Kirchengemeinden um. Christliches Profil ist wieder neu gefragt.“ Mitte August wird das neuen Programmheft des Bildungswerks vorliegen. Nähere Informationen gibt es dann auf unserer Homepage.


 Samstag, 23. September, bis Sonntag, 8. Oktober 2017

Reise 2017: Ecuador

Studienreise:

Ein Stück vom Himmel
Höhepunkte Ecuadors

Weltkulturerbe- und Kolonialstädte wie Quito, Cuenca und Riobamba, Inkapaläste, Thermalquellen und Vulkane, magische Bergwelten und Naturparks. Ecuador hat auf einem überschaubaren Raum alles zu bieten, was wir mit Südamerika verbinden.

Knapp zweihundert Jahre nach Alexander von Humboldt reisen wir auf den Spuren des Forschers, der von keinem anderen Fleck der Erde so fasziniert war. Lassen wir uns von ihm anstecken. In unmittelbarer Nähe des Äquators sind wir dem Himmel nahe und finden uns urplötzlich in einem Naturparadies wieder. Authentische Begegnungen bringen uns die aktuelle Situation von Land und Leuten näher. Gottesdienstbesuche gehören zum Programmangebot dazu. Respekt vor Natur, Kultur und den Traditionen gehören zu unserem Reisegepäck und erinnern uns an Alexander von Humboldts Worte: „Was gegen die Natur ist, ist unrecht, schlecht und ohne Bestand!“

Eine dreitägige Verlängerung der Reise mit einem Aufenthalt im Insel- und Naturparadies Galapagos ist optional möglich.

Nähere Infos und Anmeldung hier


Reisebericht Äthiopien 2015

Reisebericht einer Begegnungsreise nach Äthiopien

29 Teilnehmer waren im Herbst 2015 mit der Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald 14 Tage lang unterwegs in Äthiopien. Sie folgten damit einer Einladung der Mekane Yesus Kirche, der größten lutherischen Kirche Afrikas. Mit auf dem Besuchsprogramm waren Besuche in Westäthiopien. Im Norden konnten der Tana-See, Gondra und die Felsenkirchen in Lalibela aus dem 12. Jahrhundert (Nachbau des Heiligen Jerusalems) besichtigt werden. Download


Kirche in Gimbi

Die Kirchen sind zu klein

Reisegruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung war unterwegs in Äthiopien

Es hat etwas Überzeugungsarbeit gedauert. Schließlich war Assefa Ayele bereit, dreißig Teilnehmern einer Studien- und Begegnungsreise der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald eine Fahrt mit der Tram in Äthiopiens Hauptstadt Addis Adeba zu ermöglichen. Der erfahrene Reiseleiter war bisher noch nie in den hochmodernen Wagons aus chinesischer Produktion unterwegs gewesen. Es ist die erste vollelektrische Stadtbahn ihrer Art in den knapp 50 Staaten Afrikas südlich der Sahara. Ende September 2015 wurde ein erstes Teilstück mit einer Länge von 14 Kilometern eröffnet. Am Schluss war Assefa begeistert: „Ein Meilenstein in der Geschichte unseres Landes! Ein Tor zur Moderne hat sich geöffnet. Bislang ist Äthiopien international nur als bettelarmes Land bekannt.“

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Szenen aus der NS-Zeit irritieren

Szenischer Rundgang durch Calw

Ein Bericht im Schwarzwälder Bote vom 20. Juli 2015

Es war, als ob der Himmel weinen wollte über das, was sich vor mehr als 70 Jahren in der NS-Zeit in Calw zugetragen hat. In die drückende Hitze hinein ergossen sich immer wieder Regenschauer auf die gespannt lauschenden Zuhörer. Die Teilnehmer am Stadtrundgang mit dem Thema "Calw in der NS-Zeit" hörten und sahen bewegende Szenen, die ihnen sichtlich unter die Haut gingen.

"Die Juden müssen weg. Sie sind unser Untergang", hallt es plötzlich in aggressivem Ton über den Marktplatz. Verdutzt bleiben Passanten stehen und lauschten irritiert. Fenster der Häuser am Marktplatz öffnen sich und aufgeschreckte Bürger werden zu Zaungästen.

Zwei Jungen, Schüler der Badstraßenschule, meinen es handele sich um echte Streitigkeiten auf dem Marktplatz und eilen herbei. "Kann ich helfen, ich bin Streitschlichter in der Schule", ruft der zwölfjährige Junge aus dem Kosovo. Das ungeplante Zwischenspiel wird von den Umstehenden lobend wahrgenommen.weiter


Für manche findet der Weltkrieg nie ein Ende

Schwarzwälder Bote (Alfred Verstl) berichtet auf Seite 3 über eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald in Calw am 5. Mai 2015 mit Professor Dr. Hartmut Radebold, Kassel.

Der Artikel kann hier heruntergeladen werden.

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rbsuedindien.jpg Reisebericht der Studien- und Begegnungsreise nach Südindien auf den Spuren von Hermann Gundert (1814-1893)

26 Teilnehmer sind vom 26. Oktober bis zum 10. November 2014 in Südindien unterwegs gewesen.

Hier ist zu lesen, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben

(PDF-Dokument, ca. 3 MB).

 

Aktuelles

Altensteig: Feldpost offenbart des Vaters Wesen

Schwarzwälder Bote 20150312

Ein lieber Vater, ein prügelnder Vater und einer, dessen Wesensart sich seinen Kindern erst aus Briefen erschloss, die sie 1982 von der Mutter in drei Schuhkartons überreicht bekamen. Die Erfahrungen der "Kriegskinder", die in der Montagsakademie zur Sprache kamen, sind vielschichtig.

Richtig kennengelernt hat der frühere Rektor des Altensteiger Christophorus-Gymnasiums das Familienoberhaupt – abgesehen von kurzen Urlaubsaufenthalten und am Krankenlager – letztlich nur durch die weit mehr als 400 Schreiben, die er als Kompanieführer aus Russland, Belgien, Frankreich und den baltischen Staaten per Feldpost "an meine Lieben daheim" schickte.

Was der heute 84-jährige Lehrer als Kriegskind erlebte, darüber hat ihn der Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenenbildung, Reinhard Kafka, in der Altensteiger Montagsakademie interviewt. Und nach der obligatorischen Kaffeepause berichteten einige Zuhörer im katholischen Gemeindehaus, wie es ihnen in dieser Zeit erging, welche Grenzerfahrungen sie an der Schwelle zwischen Leben und Tod gemacht haben und warum in der Familie später über die Zeit zwischen 1933 und 1945 so wenig – wenn überhaupt – gesprochen wurde.

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Altensteig: Nach dem Krieg war Ablehnung groß

Jeder zweite Einwohner von Altensteig ist fern der Flößerstadt zur Welt gekommen. Viele "Reingeschmeckte" kommen aus der ehemaligen DDR, andere von weit her. Was sie "Zwischen gestern und morgen" – so der Titel der Veranstaltung in der Montagakademie – erlebt haben, berichteten vier Männer und drei Frauen.

Ausländer, Spätaussiedler, Flüchtlinge, Menschen auf der Suche nach Arbeit und Wohnraum sind nach Altensteig gezogen. Die meisten wollen für immer hier bleiben, hat Pfarrer Thomas Essrich beim Gespräch mit Zugereisten im katholischen Gemeindehaus erfahren.

Bei Hermann Brenner (76) erübrigte sich die Frage. Der Metzgermeister hat in Altensteig das elterliche Fleischereifachgeschäft übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte sich sein Vater als Gemeinderat um die Unterbringung von ostdeutschen Flüchtlingen kümmern. Die Begeisterung habe sich bei den Einheimischen in Grenzen gehalten. "Wir haben genug mit uns zu tun, jetzt sollen wir auch noch Leute aus dem Osten aufnehmen", habe der Vater wiederholt zu hören bekommen. Von der unverhohlenen Ablehnung jener Zeit sei, so Brenner, aber längst nichts mehr zu spüren.

Pieter de Jong ist gebürtiger Holländer. Mit 24 Jahren zog es ihn hinaus in die Welt. Ein Vierteljahrhundert arbeitete der Ingenieur in Afrika, sieben Jahre in Asien. Als der Mittsiebziger in Liberia eine Frau kennen lernte, kam er zum ersten Mal mit dem Schwarzwald in Berührung. In Altensteig fühlt er sich heute heimisch. Was ihm am Anfang missfallen habe: "Wir haben viele Leute zu uns eingeladen – aber umgekehrt war das nie der Fall."

Richard Mücke (85) hat 1929 im Sudetenland im deutsch-österreichisch-tschechischen Grenzgebiet das Licht der Welt erblickt. Als er neun Jahre alt war, brach der Zweite Weltkrieg aus. "Ich habe viele beängstigende Situationen erlebt", berichtete er mit belegter Stimme. Mit fünfzehneinhalb Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen. 1946 sei die Familie "von einem Tag auf den anderen" von der tschechischen Kommandantur aufgefordert worden, das überwiegend von Deutschen bewohnte Gebiet zu verlassen. Die Familie sei gezwungen worden, mit unbekanntem Ziel in einen von 40 Viehwaggons zu steigen. Die Befürchtungen, nach Sibirien verbannt zu werden, hätten sich "Gott sei Dank" nicht bewahrheitet. Gelandet seien sie in Bayern. Als Jugenddorfleiter des CJD sei er 1962 nach Altensteig gekommen und habe dort schnell Anschluss gefunden.

Gudrun Lassahn kommt aus Sachsen. Als Bessarabiendeutsche musste ihre Mutter die rumänische Sprache lernen. Weil sie sich als Schwabenstämmige fühlte, "wollte ich unbedingt nach Baden Württemberg". Allerdings nicht nach Altensteig, sondern aufs flache Land. Es ist anders gekommen. Inzwischen fühlt sich die Frau eines Zahnarztes in ihrer neuen Heimat wohl. Im Altensteiger Liederkranz habe sie viele nette Menschen kennengelernt.

Lydia Bay stammt aus Usbekistan, 1993 kam sie nach Deutschland, lebte zuerst in Wildberg und seit 1996 in Altensteig. "Mein Heimatland ist schön, aber die Flüsse sind sehr kalt", erzählt die 59-Jährige mit einem Lächeln im Gesicht. Der Neuanfang in Altensteig sei ihr wegen der Sprache und weil sie den Beruf als Baumeisterin nicht mehr ausüben konnte schwer gefallen. Weil in Usbekistan "Faschisten an der Regierung" seien und Deutschland eine Demokratie sei, wolle sie auf keinen Fall in ihr Heimatland zurückkehren. weiterlesen


Seelennahrung von hoher Qualität

Präsentation Qualitätssiegel

Im Beisein von Prälat Christian Rose und dem Calwer Dekan Erich Hartmann stellte Schuldekan Thorsten Trautwein das Qualitätssiegel der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald vor.

Umfangreiche Maßnahmen hatte in einem zwölfjährigen Prozess zur Zertifizierung geführt. Dafür wurde beispielsweise ein Leitbild erstellt und ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt. "Wir haben eine Bestandsaufnahme gemacht", unterstrich Trautwein, "einen externen Auditor hinzugezogen, ein Handbuch zusammengestellt und Entwicklungsprojekte benannt."

Die Mühe hat sich gelohnt. Viele Abläufe von der Planung bis zur Auswertung einer Veranstaltung sind jetzt klar und nachvollziehbar strukturiert. Vorher hat alles auch funktioniert, aber jetzt sind die Verantwortlichkeiten transparent geklärt. "Wir setzen auf Beständigkeit, aber es gibt – wie wir es im Calwer Hermann-Gundert-Jahr mit 20 eigenen Veranstaltungen entdecken durften – immer wieder Platz für Entdeckungen an neuen Orten mit neuen Formaten und anderen Partnern. Die gute Nachfrage begeistert und bestärkt uns in unserer Arbeit", erklärte Reinhard Kafka, der Leiter des Bildungswerks.

Die Aufgabe des Bildungswerks sei es zuvorderst, die Kirchengemeinden zu unterstützen, Referenten zu vermitteln und als kirchlicher Dienstleister aufzutreten. Es sei jetzt Aufgabe gewesen, sich des eigenen Auftrages zu vergewissern auch im Hinblick auf Partnerschaften, auf den demografischen Wandel, die besondere Situation des ländlichen Raums und der technischen Entwicklung der Kommunikationswege. "Das Internet kann aber die persönliche Begegnung nicht ersetzen. Der Austausch von Meinungen in Lebens- und Glaubensfragen wird an Bedeutung nicht verlieren, stellt aber die Anbieter vor Veranstaltungen vor immer größer werdende Herausforderungen", ist sich Pfarrer Martin Schoch, Beauftragter für Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Calw, sicher.

"Wir haben inzwischen eine weiter gewachsene Zielgruppe, nämlich die der älteren, mobilen, gebildeten Menschen", erläuterte Schuldekan Trautwein, der Vorsitzend des Bildungswerks. "Es gehe um lebensbegleitendes Lernen weiterlesen

Salzmarsch: Widerstand ist friedlich

Salzmarsch Calw

Mit weißen Schals und dem Aufdruck "Salzmarsch Calw 2014" machten sich mehr als 100 Personen zwei Stunden lang auf den Weg durch die Calwer Straßen.

Zuerst mussten sie allerdings im Hermann-Hesse-Museum ein Gelöbnis unterschreiben: "Wir üben keine Gewalt aus. Unser Widerstand ist friedlich – auch um den Preis des eigenen Lebens." Diese Erklärung hatte Mahatma Gandhi 1930 von den Menschen gefordert, die mit ihm 1930 zum legendären Salzmarsch in Indien an das Arabische Meer aufbrachen.

"Calw trifft Indien", war das Hermann-Gundert-Jahr 2014 überschrieben. Der ehemalige Reichtum Calws und die Unabhängigkeit Indiens sind eng mit dem Salzhandel verbunden. Für Reinhard Kafka von der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, lag es daher nahe, im Rahmen des Kirchenbezirksfestes einen Salzmarsch zu organisieren. Schließlich stand das Fest unter dem Motto "Salz der Erde".

Mathias Reiter vom Stadttheater Pforzheim trug an ausgewählten Orten unter anderem Texte von indischen Philosophen, von Hermann Hesse und Friedrich Schiller zum Thema "Freiheit, Gerechtigkeit und "Eigensinn" vor. Sein Kollege Timo Beyerling inszenierte bewegende Szenen.

Als ein eingesperrter "Salzdieb" machte er die Anwesenden durch Schreie aus dem vergitterten Fenster des "Langen", dem ehemaligen Calwer Gefängnis, auf seine Situation aufmerksam. Als eine Teilnehmerin weiterlesen

Video Salzmarsch Calw

Ein Video zum Salzmarsch in Calw finden Sie als Dokumentation hier.



 

 
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