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Willkommen bei der
Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

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Luther hat viele Gesichter

Collage Reinhard Kafka Portrait: Robert Agthe

mehr Photos finden Sie in unserem Programmheft


Die besondere Veranstaltung:

Mittwoch, 23. November 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Friedrich Schorlemmer referiert Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Andreäsaal

Sag, was wahr ist!
Luthers Vermächtnis für die heutige Zeit

Pfarrer Friedrich Schorlemmer, Luherstadt Wittenberg

Friedrich Schorlemmer skizziert in seinem Vortrag den faszinierenden, sinnenfrohen Menschen Martin Luther, in all seinen Facetten und Widersprüchen: den unbeugsamen Mönch, streitbaren Publizisten, begnadeten Prediger, liebevollen Ehemann und Hausvater.

Luthers weiterführende Ideen, aber auch Irrtümer bedenkend, zeigt er, wieviel Erkenntnis, Trost und Ermutigung uns seine Schriften im 21. Jahrhundert geben können. Im Mittelpunkt steht dabei die Aussage des Reformators Martin Luther: „Sag, was wahr ist!“.

Das ist gleichzeitig ein Lebensmotto für den Referenten. Nicht umsonst gilt Friedrich Schorlemmer als einer der markantesten Vertreter der DDR-Opposition.

Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw

Kosten: 5,00 €


Die nächsten Veranstaltungen:

Montag, 12. September 2016, 20:00 bis ca. 22:00 Uhr
und weitere Termine

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Simmozheim; Tel. 07033-7379
E-Mail: pfarramt.simmozheim@elkw.de

Veranstaltungsort: Simmozheim, Ev. Gemeindehaus, Weil der Städter-Straße 2

Meditatives Tanzen

Edeltraut Kipp, Simmozheim

Weitere Termine: 10. Oktober, 14. November, 12. Dezember 2016 und 9. Januar 2017

Montag, 12. September 2016, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw-Heumaden; Tel. 07051-3477
E-Mail: kirchengemeinde.heumaden@aol.com

Veranstaltungsort: Calw-Heumaden, Ev. Gemeindehaus, Wielandstraße 12

A heiligs Blechle
Was ist damit gemeint?

Brigitte Dürr, Gemeindediakonin, Calw und Team

Hintergründe und Herkunft von Sprichtwörtern und Redewendungen.

Mitveranstalter: Seniorenkreis

Mittwoch, 14. September 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calmbach I; Tel. 07081-7234
E-Mail: pfarramt.calmbach-1@elkw.de

Veranstaltungsort: Calmbach, Ev. Gemeindehaus, Kleinenztalstraße 10

Eine Reise durch den Spreewald
Diavortrag

Hans und Peter Wörner, beide Calmbach

Mitveranstalter: Nachmittag der Begegnung

Donnerstag, 15. September 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Kirchengemeinde Nagold; Tel. 07452-8410-0
E-Mail: info@evang-kirche-nagold.de

Veranstaltungsort: Nagold, Lemberg-Gemeindehaus, Remigiusweg 3

Usbekistan

Doris Rentschler, Nagold

Mitveranstalter: Senioren "Gesellige Runde"

Donnerstag, 15. September 2016, 19:30 bis ca. 21:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Calw-Heumaden; Tel. 07051-3477
E-Mail: kirchengemeinde.heumaden@aol.com

Veranstaltungsort: Calw-Heumaden, Ev. Gemeindehaus, Wielandstraße 12

Familie als Team

Sibylle Horger-Thies, Dipl.-Pädagogin, Calw

Mitveranstalter: Frauen treffen sich

Ausstellung (vorr. ab Freitag, 16. September 2016)

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neuhengstett-Ottenbronn; Tel. 07051-3154
E-Mail: pfarramt.neuhengstett@elkw.de

Veranstaltungsort: Ottenbronn, Ev. Kirche

Jede Zeit hat ihren Luther
Ausstellung zeigt Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten

Eine Wanderausstellung der evangelischen Archive der EKD zeigt zum Reformationsjubiläum Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten. Die Ausstellung will aufzuzeigen, wie der Reformator Martin Luther (1483-1546) als zentrales "Gesicht" der Reformation abgebildet wurde und wie sich die Darstellungen im Laufe der Jahrhunderte verändert haben, sagt die Speyerer Archivdirektorin Gabriele Stüber. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Kulturhistoriker Andreas Kuhn, und dem Leiter des Kirchenarchivs in Darmstadt, Holger Bogs, zeichnet sie sich für die Schau verantwortlich. Die Schau, die in allen 20 evangelischen Landeskirchen gezeigt wird, umfasst 15 Bildwände.

Donnerstag, 15. September 2016, 14:30 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Neubulach; Tel. 07053-7238
E-Mail: pfarramt@kirche-neubulach.de

Veranstaltungsort: Neubulach, Ev. Gemeindehaus, Mörikestraße 3

Ein Gefängnisseelsorger der JVA Rottenburg berichtet aus seinem Alltag

Thomas Wagner, Pfarrer, Evangelische Gefängnisseelsorge an der Justizvollzugsanstalt Rottenburg

Mitveranstalter: Nachmittag der Begegnung

Samstag, 17. September 2016, 15:00 bis ca. 18:00 Uhr

BibleArt

Veranstalter und nähere Infos:
Leitungskreis für kirchliche Bildungsarbeit im Kirchenbezirk Neuenbürg; Tel.07051-12656
E-Mail:info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus Buchberg, Hohlohstraße 24

Bible Art Journaling
Bible=die Bibel, Art=Kunst, Journaling-Notizen, Tagebuchschreiben

Petra Enßle, Neuenbürg

Die Bibel wurde schon in viele Sprachen übersetzt, wir benutzen die Sprache der Kreativität. Ein reichhaltiges Materialbuffet lädt Sie ein, sich in Gemeinschaft kreativ mit dem Wort Gottes zu beschäftigen. Kaffee/Getränke und Gebäck tun dem Körper gut und können den Austausch untereinander fördern. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Eine eigene Journal-Bibel kann gerne mitgebracht werden, ansonsten bekommen Sie ein Textblatt. Kleingruppe, daher begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldung erbeten bis spätestens Montag,12.09.2016, an info@eb-schwarzwald.de. Spendenkässle zur Kostenbeteiligung steht bereit.

Samstag, 17. September 2016, 15:00 bis ca. 17:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Diakonieverband im Landkreis Calw; Tel. 07051-924870
E-Mail: dbs-calw@kreisdiakonie-calw.de

Veranstaltungsort: Herrenberg, Waldfriedhof, Hildrizhauser Str. 102

Trauerweg
Führung auf dem Herrenberger Waldfriedhof

Helmut Wiesiolek, Herrenberg

Der Trauerweg auf dem Herrenberger Waldfriedhof lädt ein, sich an neun ganz unterschiedlichen Stationen mit Trauer auseinanderzusetzen. Gefühle werden benannt, Fragen werden gestellt, Texte und Liedverse regen zum Nachdenken an und die Natur begleitet aufkommende Gedanken. Dieses besondere Angebot richtet sich an alle, die um einen geliebten Menschen trauern. Wer am nächsten Trauergespächskreis teilnehmen möchte, hat so die Gelegenheit, vorab andere Betroffene und das Mitarbeiterinnen-Team kennenzulernen. Information und Anmeldung unter der Telefonnummer 07051 924870 der Diakonischen Bezirksstelle Calw. Fahrgemeinschaften und gemeinsame Anreise mit der Bahn sind möglich. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch bei einer Tasse Kaffee oder Tee. Ursula Falcke wird über den geplanten Gesprächskreis für Trauernde informieren.

Dienstag, 20. September 2016, 19:300 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Evangelische Klinik- Heim- und Kurseelsorge Schömberg; Tel.: 07084-4354
E-Mail: evang.kurpfarramt.schoemberg@online.de  

Veranstaltungsort: Schömberg, Buchhandlung Meiler, Lindenstr. 21

Ungläubiges Staunen
Über das Christentum von Navid Kermani

Matthias Eidt, Pfarrer und Kurseelsorger, Schömberg

Was kann schon dabei herauskommen, wenn ein bekennender Moslem über das Christentum ein Buch schreibt? Man wird mit vielem rechnen: im besten Fall mit freundlichem Unverständnis. Sicher mit kritischen Fragen. Mit Ablehnung. Und im schlimmsten Fall mit dem beherzten Griff in jene Argumentations-Schublade, aus der sich der radikale Islamismus regelmäßig bedient… Umso wundert man sich über das Buch, das der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani über den christlichen Glauben vorgelegt hat. Auch er ist ein bekennender Moslem. Aber bei ihm hat der Blick auf die Welt des Christentums etwas ganz Anderes hervorgebracht und provoziert als erwartet nämlich Staunen! Navid Kermani staunt! Und wie! Er staunt über die berückende Schönheit christlicher Bild-Kunst. Er staunt über Jesus. Und er staunt auch über Franz von Assisi.  Und spürt dabei Unglaubliches auf…

In einer Zeit, in der scheinbar alle Zeichen sprechen für die Wiederkehr längst überwunden geglaubter Religions-Kriege, für den Kultur-Kampf zwischen christlich-westlicher und islamisch-östlicher Welt, steht Kermani nicht nur für den interreligiösen Dialog ein. Sondern zeigt auch, dass so ein Dialog möglich ist, ohne oberflächlich zu sein.

Kermani erhielt 2015 den Friedenpreis des deutschen Buchhandels. Völlig zu Recht.

Mitveranstalter: Buchhandlung Meiler

Mittwoch, 21. September 2016, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Calw, Haus der Kirche, Badstraße 27, Andreäsaal

Aus der Heimat vertrieben
Traumata damals und heute

Wolf Kirchberg, Dipl.-Psychologe, Lehrbeauftragter der Universitätsmedizin Göttingen, Ulm und Tübingen

Menschen, die mit Flüchtlingen in Kontakt sind, merken schnell: Die Geschichten aus der Heimat und die Erfahrungen der Flucht haben Wunden gerissen. Die Schicksale derer, die ihre Heimat verlassen müssen, sind durch sehr hohes Leid, brutale Gewalterfahrungen und extreme psychische Belastungen geprägt. Nicht selten bleiben psychische Verletzungen zurück. Das verlangt für alle Seiten eine besonders große Achtsamkeit und viel Fingerspitzengefühl. Aus der eigenen deutschen Geschichte heraus sind solche Situationen den Kriegskindern und -enkeln des Zweiten Weltkriegs wohl bekannt. Ein Vergleich damals und heute soll erkennen helfen, welche Herausforderungen zu bewältigen sind, um ein tieferes Verständnis für das Verhalten und Erleben der betroffenen Menschen zu entwickeln. Ziel des Nachmittags ist es, Traumata erkennen und beachten zu können. Biografische Aspekte von Flüchtlingen damals und heute werden unter fachlichen Gesichtspunkten verglichen.

Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw

Kosten: 5,00 €

Mittwoch, 21. September 2016, 20:00 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Altburg; Tel. 07051-50185
E-Mail: pfarramt.altburg@elkw.de

Veranstaltungsort: Altburg, Ev. Gemeindehaus, Martin-Luther-Straße 2

Meditativer Tanzabend

Susanne Schuler, Stuttgart

Donnerstag, 22. September 2016, 15:00 bis ca. 16:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Bad Liebenzell; Tel. 07052-1397
E-Mail: pfarramt.bad-liebenzell@elkw.de

Veranstaltungsort: Bad Liebenzell, Ev. Gemeindehaus, Uhlandstraße 4

Gedichte und Lieder zum Herbst

Dieter Lohrmann, Pfarrer, Bad Liebenzell

Mitveranstalter: Kurgast- und Gemeindenachmittag

Donnerstag, 22. September 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Birkenfeld I; Tel. 07231-1339-150
E-Mail: pfarramt.birkenfeld-1@elkw.de

Veranstaltungsort: Birkenfeld, Martin-Luther-Gemeindehaus, Kirchweg 1

Geschenke mit Kräutern

Dorothee Schumacher, Birkenfeld

Mitveranstalter: Elternkreis - Männer und Frauen +60

Sonntag, 25. September 2016, 14:00 bis ca. 16:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Spielberg; Tel. 07453-6339
E-Mail: pfarramt.spielberg@elkw.de

Veranstaltungsort: Spielberg, Ev. Gemeindehaus, Lilienstraße 2

Eine Zeitreise in die Vergangenheit nach Thüringen

Jürgen Schard, Pfarrer i.R., Stuttgart

Mitveranstalter: Senioren

Montag, 26. September 2016, 19:30 bis ca. 21:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Ev. Pfarramt Gräfenhausen; Tel. 07082-8875
E-Mail: pfarramt.graefenhausen@elkw.de

Veranstaltungsort: Gräfenhausen, Ev. Gemeindehaus, Karl-Kircher-Straße 25

Medizinische Katastrophenhilfe
Ein mehr oder weniger akuter Bericht von persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen

Matthias Gerloff, Ammerbuch, Lehrer für Pflegeberufe am Universitätsklinikum Tübingen, Einsätze bei der Organisation Humedica,

Montag, 26. September 2016, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Montagsakademie Altensteig; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Altensteig, Katholisches Gemeindehaus, Karlstraße 13

Angekommen und doch nicht da
Wie offen sind wir für Menschen auf der Flucht?

Dr. theol. Thomas Broch, Pressesprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart i.R., seit Oktober 2013 Bischöflicher Beauftragter für Flüchtlingsfragen, Pfaffenweiler i. Br.

"Willkommenskultur² - das ist jetzt einmal ein Schlagwort, das ermutigt und Hoffnung weckt. Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, werden nicht mehr einfach als Belastung, gar als Bedrohung empfunden - sie sollen bei uns willkommen sein. Sehr viele Menschen in Pfarrgemeinden, in ökumenischen Helferkreisen, in zivilgesellschaftlichen Organisationen geben dafür ein Beispiel, das hohe Anerkennung verdient. Aber sind wir auf den Wandel auch wirklich eingestellt, den die Zuwanderung für unsere Gesellschaft und für unsere Kirche bedeutet? Eine Gesellschaft, eine Kirche, die aus der Vielfalt von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur zu einer neuen Gemeinsamkeit und Lebendigkeit findet - können wir dieses Ziel bejahen? Und wie weit sind wir bereit zu gehen, um im Namen des Evangeliums Flüchtlingen in Konflikt- und Krisensituationen beizustehen?

Mitveranstalter: Montagsakademie Altensteig

Kosten: 5,00 €

Dienstag, 27. September 2016, 07:30 bis ca. 18:00 Uhr

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Veranstalter und nähere Infos:
Studienreisen; Tel. 07051-12656
E-Mail: info@eb-schwarzwald.de

Veranstaltungsort: Nagold, Abfahrt Berufschulzentrum, Max-Eyth-Straße

Reformatoren im Bildnis
Besuch der Ausstellung im Melanchthonhaus Bretten

Judith Bruckner, Nagold

Bilder und Abbildungen der Reformatoren spielten eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Reformation des 16. Jahrhunderts. Sie ermöglichten es denjenigen, die nicht lesen konnten, die neue Lehre zu verstehen und standen für die Glaubwürdigkeit der Reformatoren. Ihre Bildnisse sind auch heute für uns noch bedeutsam, denn wer kennt nicht die berühmte Darstellung Luthers durch Lucas Cranach den Älteren oder Philipp Melanchthon durch Albrecht Dürer? Doch die Ausstellung nimmt auch "verschlüsselte Botschaften" der Bilder in den Blick und fragt nach der Aussagekraft der Abbildungen über Persönlichkeit, Wirken und Bedeutung der Reformatoren. Dabei geht es nicht nur um Luther und Melanchthon, sondern auch um Bugenhagen und Jonas, Zwingli und Calvin. Nach dem Ausstellungsbesuch mit Führung im Melanchthonhaus sind ein gemeinsames Mittagessen, eine Stadtführung sowie eine Kaffeepause vorgesehen.

Speisen und Getränke sind nicht im Preis enthalten. Die Fahrt erfolgt im modernen Reisebus.

Abfahrt ist um 7:30 Uhr vom Berufschulzentrum Nagold (Max-Eyth-Straße); ein Zustieg in Wildberg um 7:40 Uhr (Bushaltestelle an der Volksbank, Talstraße) und in Calw (Bushaltestelle ZOB, Bischofstraße) um 8:15 Uhr ist möglich.

Die maximale Teilnehmerzahl beläuft sich auf 30 Personen.

Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen und ist möglich bis Montag, 12. September 2016 bei der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald. Nähere Infos gibt es bei Judith Bruckner (Tel. 07452-790275).

Der Teilnahmebeitrag pro Person ist für Fahrt, Führungen und Material.

Kosten: 30,00 €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


aktuelle Programme und Flyer zum Download:

Halbjahresprogramm

Halbjahresprogramm 2-2016 Das Halbjahresprogramm (September 2016 bis Januar 2017) kann hier heruntergeladen werden.

Das Halbjahresprogramm informiert über ausgewählte Veranstaltungen in den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirchenbezirke Calw, Nagold und Neuenbürg (Kreis Calw, westlicher Enzkreis und einzelne Gemeinden in den Kreisen Freudenstadt und Rastatt)

 

 

 

 


 
Programme für das zweite Halbjahr 2016 (ab September 2016):

Calw                                    Altensteig                          Neuenbürg
 
Programm Nachmittagsakademie Calw 1-2016 Programm Montagsakademie Altensteig 1-2016 Programm Ökumenisches Forum Neuenbürg 1-2016  

 


Berichte aus der Arbeit des Bildungswerks:

Wolf Kirchberg berichtet über Trauma

Wenn der Krieg im Kopf nicht aufhört

Diplompsychologe Wolf Kirchberg gab in der Nachmittagsakademie Calw Anregungen für Angehörige und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Zwei Photos befinden sich auf der Leinwand im Haus der Kirche in Calw. Eines davon zeigt Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten im Jahr 1945, ein anderes Photo Flüchtlinge auf der Balkanroute 2015. Ein Teilnehmer fragt: „Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich mit dem Photo mit den Menschen am Ende des Zweiten Weltkriegs stärker identifiziere?“ Wolf Kirchberg ist Psychologe und erläutert im Rahmen der ökumenisch orientierten Nachmittagsakademie Calw posttraumatische Belastungsstörungen. Er weiß, dass Diskussionen über Flüchtlinge ein heißes Eisen sind. Auf der einen Seite befinden sich die Menschen, die helfen wollen und sich ehrenamtlich bis an den Rand ihrer Kräfte engagieren. Auf der anderen Seite gibt es die Vorbehalte gegenüber der „Willkommenskultur“, die teilweise mit Angst gepaart sind. Das ist nicht neu, wie Kirchberg mit einem Photo aus dem Jahr 1945 verdeutlicht. Bürger demonstrieren mit einer Aufschrift „Badens schrecklichster Schreck – der neue Flüchtlingstreck!!“ Und es gibt Menschen, die ihre eigenen Familienschicksale nicht loslassen.

„Nein, Sie sind völlig normal!“ Der Teilnehmer ist sichtlich beruhigt. „In der Psychologie komme ich mit moralischen Maßstäben meist nicht weiter“, erläutert Wolf Kirchberg seine Aussage. „Ich nehme den Menschen in den Blick und halte mir seine jeweilige Situation vor Augen. Mit erhobenem Zeigefinger komme ich in einer Therapie nicht zum Erfolg.“ weiterlesen


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Bertelsmann-Stiftung:
Landkreis Calw belegt in Sachen Weiterbildung bundesweit einen Spitzenplatz

Reinhard Kafka freut sich für die Evangelische Erwachsenenbildung im nördlichen Schwarzwald

„Die Lust auf Weiterbildung und lebenslanges Lernen sinkt“. So lautet das Ergebnis einer kürzlich vorgestellten Studie der Bertelsmann Stiftung . In ganz Deutschland? Nein! Ein von Schwabenköpfen geprägter Landkreis hört nicht auf, dem Genossen Trend Widerstand zu leisten. Denn wenn man die Ergebnisse der Studie genauer unter die Lupe nimmt, stellt man schnell fest: der Landkreis Calw ist bundesweit mit an der Spitze bei der Nutzung von Weiterbildungsangeboten – und in diese Statistik fließen die Daten aus der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald mit ein. „13.070 Unterrichtseinheiten aus dem Bereich der Evangelischen Kirchengemeinden und des Bildungswerks konnten wir allein für 2015 nachweisen. 42.645 Personen nahmen an den Veranstaltungen teil.“ Reinhard Kafka, Geschäftsführer der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald und Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, ist voll des Lobs für alle, die sich – überwiegend ehrenamtlich -engagieren.

Die Zahlen sprechen für Reinhard Kafka eine klare Sprache: „13.070 Unterrichtseinheiten, das bedeutet, dass in unserem Bereich 2015 an jedem Kalendertag (einschließlich Sonntag) etwa 36 Stunden Weiterbildung nicht nur angeboten sondern tatsächlich in Anspruch genommen wurde (von durchschnittlich 23 Personen pro Veranstaltung).“ Sein Bildungswerk sieht er als Teil eines Netzwerks mit der Katholischen Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald und den VHS’en in Calw und Nagold. „Ein toller Landkreis, wir freuen uns!“. Jede Bildungseinrichtung setzt eigene Schwerpunkte. „Wir machen viel im Bereich Familie. Mutter-Kind-Gruppen haben in den meisten Gemeindehäusern einen festen Platz, etwas rückgängig sind die Angebote für Senioren.“ Einen thematischen Schwerpunkt bilden die gut nachgefragten Veranstaltungen zu Philosophie, Theologie, Religion. Etwa 40 Prozent der Veranstaltungen widmen sich diesen Fragestellungen. „Schließlich haben in unserer Region Glaubensfragen seit jeher einen hohen Stellenwert und offene Angebote stoßen daher auf ein gewöhnlich hohes Interesse.“

Für die kommende Zeit hat sich die Evangelische Erwachsenenbildung viel vorgenommen. „Das Reformationsjubiläum geht bestimmt nicht still und klanglos an uns vorbei. Die Frage, wie Flüchtlinge in unserer Umgebung Unterstützung finden können, treibt gerade viele Initiativen im Umfeld der Kirchengemeinden um. Christliches Profil ist wieder neu gefragt.“ Mitte August wird das neuen Programmheft des Bildungswerks vorliegen. Nähere Informationen gibt es dann auf unserer Homepage.


 Samstag, 23. September, bis Sonntag, 8. Oktober 2017

Reise 2017: Ecuador

Studienreise:

Ein Stück vom Himmel
Höhepunkte Ecuadors

Weltkulturerbe- und Kolonialstädte wie Quito, Cuenca und Riobamba, Inkapaläste, Thermalquellen und Vulkane, magische Bergwelten und Naturparks. Ecuador hat auf einem überschaubaren Raum alles zu bieten, was wir mit Südamerika verbinden.

Knapp zweihundert Jahre nach Alexander von Humboldt reisen wir auf den Spuren des Forschers, der von keinem anderen Fleck der Erde so fasziniert war. Lassen wir uns von ihm anstecken. In unmittelbarer Nähe des Äquators sind wir dem Himmel nahe und finden uns urplötzlich in einem Naturparadies wieder. Authentische Begegnungen bringen uns die aktuelle Situation von Land und Leuten näher. Gottesdienstbesuche gehören zum Programmangebot dazu. Respekt vor Natur, Kultur und den Traditionen gehören zu unserem Reisegepäck und erinnern uns an Alexander von Humboldts Worte: „Was gegen die Natur ist, ist unrecht, schlecht und ohne Bestand!“

Eine dreitägige Verlängerung der Reise mit einem Aufenthalt im Insel- und Naturparadies Galapagos ist optional möglich.

Nähere Infos und Anmeldung hier


Reisebericht Äthiopien 2015

Reisebericht einer Begegnungsreise nach Äthiopien

29 Teilnehmer waren im Herbst 2015 mit der Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald 14 Tage lang unterwegs in Äthiopien. Sie folgten damit einer Einladung der Mekane Yesus Kirche, der größten lutherischen Kirche Afrikas. Mit auf dem Besuchsprogramm waren Besuche in Westäthiopien. Im Norden konnten der Tana-See, Gondra und die Felsenkirchen in Lalibela aus dem 12. Jahrhundert (Nachbau des Heiligen Jerusalems) besichtigt werden. Download


Kirche in Gimbi

Die Kirchen sind zu klein

Reisegruppe der Evangelischen Erwachsenenbildung war unterwegs in Äthiopien

Es hat etwas Überzeugungsarbeit gedauert. Schließlich war Assefa Ayele bereit, dreißig Teilnehmern einer Studien- und Begegnungsreise der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald eine Fahrt mit der Tram in Äthiopiens Hauptstadt Addis Adeba zu ermöglichen. Der erfahrene Reiseleiter war bisher noch nie in den hochmodernen Wagons aus chinesischer Produktion unterwegs gewesen. Es ist die erste vollelektrische Stadtbahn ihrer Art in den knapp 50 Staaten Afrikas südlich der Sahara. Ende September 2015 wurde ein erstes Teilstück mit einer Länge von 14 Kilometern eröffnet. Am Schluss war Assefa begeistert: „Ein Meilenstein in der Geschichte unseres Landes! Ein Tor zur Moderne hat sich geöffnet. Bislang ist Äthiopien international nur als bettelarmes Land bekannt.“

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Szenen aus der NS-Zeit irritieren

Szenischer Rundgang durch Calw

Ein Bericht im Schwarzwälder Bote vom 20. Juli 2015

Es war, als ob der Himmel weinen wollte über das, was sich vor mehr als 70 Jahren in der NS-Zeit in Calw zugetragen hat. In die drückende Hitze hinein ergossen sich immer wieder Regenschauer auf die gespannt lauschenden Zuhörer. Die Teilnehmer am Stadtrundgang mit dem Thema "Calw in der NS-Zeit" hörten und sahen bewegende Szenen, die ihnen sichtlich unter die Haut gingen.

"Die Juden müssen weg. Sie sind unser Untergang", hallt es plötzlich in aggressivem Ton über den Marktplatz. Verdutzt bleiben Passanten stehen und lauschten irritiert. Fenster der Häuser am Marktplatz öffnen sich und aufgeschreckte Bürger werden zu Zaungästen.

Zwei Jungen, Schüler der Badstraßenschule, meinen es handele sich um echte Streitigkeiten auf dem Marktplatz und eilen herbei. "Kann ich helfen, ich bin Streitschlichter in der Schule", ruft der zwölfjährige Junge aus dem Kosovo. Das ungeplante Zwischenspiel wird von den Umstehenden lobend wahrgenommen.weiter


Für manche findet der Weltkrieg nie ein Ende

Schwarzwälder Bote (Alfred Verstl) berichtet auf Seite 3 über eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald in Calw am 5. Mai 2015 mit Professor Dr. Hartmut Radebold, Kassel.

Der Artikel kann hier heruntergeladen werden.

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rbsuedindien.jpg Reisebericht der Studien- und Begegnungsreise nach Südindien auf den Spuren von Hermann Gundert (1814-1893)

26 Teilnehmer sind vom 26. Oktober bis zum 10. November 2014 in Südindien unterwegs gewesen.

Hier ist zu lesen, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben

(PDF-Dokument, ca. 3 MB).

 

Aktuelles

Altensteig: Feldpost offenbart des Vaters Wesen

Schwarzwälder Bote 20150312

Ein lieber Vater, ein prügelnder Vater und einer, dessen Wesensart sich seinen Kindern erst aus Briefen erschloss, die sie 1982 von der Mutter in drei Schuhkartons überreicht bekamen. Die Erfahrungen der "Kriegskinder", die in der Montagsakademie zur Sprache kamen, sind vielschichtig.

Richtig kennengelernt hat der frühere Rektor des Altensteiger Christophorus-Gymnasiums das Familienoberhaupt – abgesehen von kurzen Urlaubsaufenthalten und am Krankenlager – letztlich nur durch die weit mehr als 400 Schreiben, die er als Kompanieführer aus Russland, Belgien, Frankreich und den baltischen Staaten per Feldpost "an meine Lieben daheim" schickte.

Was der heute 84-jährige Lehrer als Kriegskind erlebte, darüber hat ihn der Geschäftsführer der evangelischen Erwachsenenbildung, Reinhard Kafka, in der Altensteiger Montagsakademie interviewt. Und nach der obligatorischen Kaffeepause berichteten einige Zuhörer im katholischen Gemeindehaus, wie es ihnen in dieser Zeit erging, welche Grenzerfahrungen sie an der Schwelle zwischen Leben und Tod gemacht haben und warum in der Familie später über die Zeit zwischen 1933 und 1945 so wenig – wenn überhaupt – gesprochen wurde.

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Altensteig: Nach dem Krieg war Ablehnung groß

Jeder zweite Einwohner von Altensteig ist fern der Flößerstadt zur Welt gekommen. Viele "Reingeschmeckte" kommen aus der ehemaligen DDR, andere von weit her. Was sie "Zwischen gestern und morgen" – so der Titel der Veranstaltung in der Montagakademie – erlebt haben, berichteten vier Männer und drei Frauen.

Ausländer, Spätaussiedler, Flüchtlinge, Menschen auf der Suche nach Arbeit und Wohnraum sind nach Altensteig gezogen. Die meisten wollen für immer hier bleiben, hat Pfarrer Thomas Essrich beim Gespräch mit Zugereisten im katholischen Gemeindehaus erfahren.

Bei Hermann Brenner (76) erübrigte sich die Frage. Der Metzgermeister hat in Altensteig das elterliche Fleischereifachgeschäft übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte sich sein Vater als Gemeinderat um die Unterbringung von ostdeutschen Flüchtlingen kümmern. Die Begeisterung habe sich bei den Einheimischen in Grenzen gehalten. "Wir haben genug mit uns zu tun, jetzt sollen wir auch noch Leute aus dem Osten aufnehmen", habe der Vater wiederholt zu hören bekommen. Von der unverhohlenen Ablehnung jener Zeit sei, so Brenner, aber längst nichts mehr zu spüren.

Pieter de Jong ist gebürtiger Holländer. Mit 24 Jahren zog es ihn hinaus in die Welt. Ein Vierteljahrhundert arbeitete der Ingenieur in Afrika, sieben Jahre in Asien. Als der Mittsiebziger in Liberia eine Frau kennen lernte, kam er zum ersten Mal mit dem Schwarzwald in Berührung. In Altensteig fühlt er sich heute heimisch. Was ihm am Anfang missfallen habe: "Wir haben viele Leute zu uns eingeladen – aber umgekehrt war das nie der Fall."

Richard Mücke (85) hat 1929 im Sudetenland im deutsch-österreichisch-tschechischen Grenzgebiet das Licht der Welt erblickt. Als er neun Jahre alt war, brach der Zweite Weltkrieg aus. "Ich habe viele beängstigende Situationen erlebt", berichtete er mit belegter Stimme. Mit fünfzehneinhalb Jahren wurde er in die Wehrmacht eingezogen. 1946 sei die Familie "von einem Tag auf den anderen" von der tschechischen Kommandantur aufgefordert worden, das überwiegend von Deutschen bewohnte Gebiet zu verlassen. Die Familie sei gezwungen worden, mit unbekanntem Ziel in einen von 40 Viehwaggons zu steigen. Die Befürchtungen, nach Sibirien verbannt zu werden, hätten sich "Gott sei Dank" nicht bewahrheitet. Gelandet seien sie in Bayern. Als Jugenddorfleiter des CJD sei er 1962 nach Altensteig gekommen und habe dort schnell Anschluss gefunden.

Gudrun Lassahn kommt aus Sachsen. Als Bessarabiendeutsche musste ihre Mutter die rumänische Sprache lernen. Weil sie sich als Schwabenstämmige fühlte, "wollte ich unbedingt nach Baden Württemberg". Allerdings nicht nach Altensteig, sondern aufs flache Land. Es ist anders gekommen. Inzwischen fühlt sich die Frau eines Zahnarztes in ihrer neuen Heimat wohl. Im Altensteiger Liederkranz habe sie viele nette Menschen kennengelernt.

Lydia Bay stammt aus Usbekistan, 1993 kam sie nach Deutschland, lebte zuerst in Wildberg und seit 1996 in Altensteig. "Mein Heimatland ist schön, aber die Flüsse sind sehr kalt", erzählt die 59-Jährige mit einem Lächeln im Gesicht. Der Neuanfang in Altensteig sei ihr wegen der Sprache und weil sie den Beruf als Baumeisterin nicht mehr ausüben konnte schwer gefallen. Weil in Usbekistan "Faschisten an der Regierung" seien und Deutschland eine Demokratie sei, wolle sie auf keinen Fall in ihr Heimatland zurückkehren. weiterlesen


Seelennahrung von hoher Qualität

Präsentation Qualitätssiegel

Im Beisein von Prälat Christian Rose und dem Calwer Dekan Erich Hartmann stellte Schuldekan Thorsten Trautwein das Qualitätssiegel der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald vor.

Umfangreiche Maßnahmen hatte in einem zwölfjährigen Prozess zur Zertifizierung geführt. Dafür wurde beispielsweise ein Leitbild erstellt und ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt. "Wir haben eine Bestandsaufnahme gemacht", unterstrich Trautwein, "einen externen Auditor hinzugezogen, ein Handbuch zusammengestellt und Entwicklungsprojekte benannt."

Die Mühe hat sich gelohnt. Viele Abläufe von der Planung bis zur Auswertung einer Veranstaltung sind jetzt klar und nachvollziehbar strukturiert. Vorher hat alles auch funktioniert, aber jetzt sind die Verantwortlichkeiten transparent geklärt. "Wir setzen auf Beständigkeit, aber es gibt – wie wir es im Calwer Hermann-Gundert-Jahr mit 20 eigenen Veranstaltungen entdecken durften – immer wieder Platz für Entdeckungen an neuen Orten mit neuen Formaten und anderen Partnern. Die gute Nachfrage begeistert und bestärkt uns in unserer Arbeit", erklärte Reinhard Kafka, der Leiter des Bildungswerks.

Die Aufgabe des Bildungswerks sei es zuvorderst, die Kirchengemeinden zu unterstützen, Referenten zu vermitteln und als kirchlicher Dienstleister aufzutreten. Es sei jetzt Aufgabe gewesen, sich des eigenen Auftrages zu vergewissern auch im Hinblick auf Partnerschaften, auf den demografischen Wandel, die besondere Situation des ländlichen Raums und der technischen Entwicklung der Kommunikationswege. "Das Internet kann aber die persönliche Begegnung nicht ersetzen. Der Austausch von Meinungen in Lebens- und Glaubensfragen wird an Bedeutung nicht verlieren, stellt aber die Anbieter vor Veranstaltungen vor immer größer werdende Herausforderungen", ist sich Pfarrer Martin Schoch, Beauftragter für Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Calw, sicher.

"Wir haben inzwischen eine weiter gewachsene Zielgruppe, nämlich die der älteren, mobilen, gebildeten Menschen", erläuterte Schuldekan Trautwein, der Vorsitzend des Bildungswerks. "Es gehe um lebensbegleitendes Lernen weiterlesen

Salzmarsch: Widerstand ist friedlich

Salzmarsch Calw

Mit weißen Schals und dem Aufdruck "Salzmarsch Calw 2014" machten sich mehr als 100 Personen zwei Stunden lang auf den Weg durch die Calwer Straßen.

Zuerst mussten sie allerdings im Hermann-Hesse-Museum ein Gelöbnis unterschreiben: "Wir üben keine Gewalt aus. Unser Widerstand ist friedlich – auch um den Preis des eigenen Lebens." Diese Erklärung hatte Mahatma Gandhi 1930 von den Menschen gefordert, die mit ihm 1930 zum legendären Salzmarsch in Indien an das Arabische Meer aufbrachen.

"Calw trifft Indien", war das Hermann-Gundert-Jahr 2014 überschrieben. Der ehemalige Reichtum Calws und die Unabhängigkeit Indiens sind eng mit dem Salzhandel verbunden. Für Reinhard Kafka von der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, lag es daher nahe, im Rahmen des Kirchenbezirksfestes einen Salzmarsch zu organisieren. Schließlich stand das Fest unter dem Motto "Salz der Erde".

Mathias Reiter vom Stadttheater Pforzheim trug an ausgewählten Orten unter anderem Texte von indischen Philosophen, von Hermann Hesse und Friedrich Schiller zum Thema "Freiheit, Gerechtigkeit und "Eigensinn" vor. Sein Kollege Timo Beyerling inszenierte bewegende Szenen.

Als ein eingesperrter "Salzdieb" machte er die Anwesenden durch Schreie aus dem vergitterten Fenster des "Langen", dem ehemaligen Calwer Gefängnis, auf seine Situation aufmerksam. Als eine Teilnehmerin weiterlesen

Video Salzmarsch Calw

Ein Video zum Salzmarsch in Calw finden Sie als Dokumentation hier.



 

 
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