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Ökumenisches Forum Neuenbürg

Einmal im MonOEFN2-2017web-2.jpgat an einem Donnerstag zwischen 14:30 und 17:00 Uhr,
in der Regel im Evangelischen Gemeindehaus am Schlossberg,
Stadtmitte Neuenbürg (neben der Stadtkirche).

 

Das Programm ab September 2017 finden Sie hier zum Download.

Kosten: 5 EUR pro Person/Vortragsveranstaltung (inkl. Kaffee und Gebäck)

 

 

 

 

 


Veranstaltungen:

.Fr, 29. September 2017 - 18:00 Uhr

Neuenbürg, Katholische Kirche Heilig Kreuz

„Befreit zum Leben“
Ein ökumenischer Gottesdienst

Team des Beirats des Ök. Forums
Musikalische Gestaltung: Michael Koller, Neuenbürg

Menschen von ihren Einschränkungen und Begrenzungen zu befreien - das war ganz ohne Zweifel das zentrale Anliegen Jesu. Er lässt Menschen die ihnen von Gott zugedachte Freiheit spüren, lässt sie das Leben in seiner ganzen Fülle erfahren. Da werden Kranke von dem auf ihnen liegenden Vorurteil, sie seien Sünder, befreit. Da werden Aussätzige in die Gesellschaft integriert. Blinde können wieder sehen. Gebeugte richten sich auf. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Geschichte einer Frau, die 18 Jahre lang gekrümmt war und von Jesus geheilt wurde. Jesus will Menschen von ihren Lebenslasten, die sie krümmen und einengen befreien. Dieses „Befreit zum Leben“ in den Alltag der Menschen zu vermitteln, ist ein wichtiges Ziel der Bildungsarbeit des Ökumenischen Forums, das herzlich zu diesem Gottesdienst einlädt.

Do, 19. Oktober 2017 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstr. 1

„Wie konnte ich nur?“
Die Herausforderung, sich selbst zu verzeihen

Dr. Beate Weingardt
Theologin und Diplompsychologin, Tübingen

Was ist, wenn ich zwar anderen verzeihen kann, aber mir selbst nicht? Was hilft, wenn man unter dem leidet, was man getan oder versäumt hat? Die Referentin erklärt, wie Schuldgefühle entstehen, warum Schuldgefühle so quälend sind, wie sich echte und falsche Schuldgefühle unterscheiden lassen, warum Schuldgefühle notwendig sind und ... Eingegangen wird auch auf Jesu Umgang mit Schuld und Unvollkommenheit. Alltagstauglich und konkret geht es um den bewussten und reifen Umgang mit Schuld. Und um die Chance, die der Glaube bietet, wenn ich‘s mir nicht verzeihen kann.

Do, 16. November 2017 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstr. 1

Träume: Brücke von Tag zu Tag
Vom Sinn und Nutzen unserer Traumwelten

Norbert Dietel,
Pfarrer i.R., ehem. Leiter der Telefonseelsorge Rhein-Neckar, Mannheim

… ja träumen, das tun wir alle, egal, ob wir uns daran erinnern oder nicht, jede Nacht drei bis vier Mal. An die meisten Träume erinnern wir uns nicht. Über die, an die wir uns erinnern, schütteln wir manchmal den Kopf. Und manchmal wachen wir voller Entsetzen schweißgebadet auf, und das Herz klopft wie wild. Was der Traum wohl bedeuten mag? Träume haben wichtige Funktionen in unserem Seelenhaushalt. Unsere Nachtträume können unser Tagleben bereichern und hilfreich für Entscheidungen und unser Verhalten sein. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden sich in unseren Träumen ab. „Träume sind allnächtliche Selbsterfahrung“, sagt der Psychotherapeut Erich Fromm. Es geht um den gesicherten gegenwärtigen Stand unseres Wissens über Träume und eine kleine Anleitung, wie wir Zugang zu unseren Träumen finden und sie für den Alltag fruchtbar machen können.

Do, 7. Dezember 2017 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstr. 1

Weihnachtsevangelium nach Lukas
Eine gefährliche Geschichte

Hans-Joachim Remmert
Bildungsreferent, freier Mitarbeiter des Katholischen Bibelwerks, Calw

Wenn wir das Weihnachtsevangelium nach Lukas am Heiligabend in den Gottesdiensten hören oder in der Familie lesen, dann erscheint es auf den ersten Blick wie die romantische Geschichte eines armen Ehepaars, das mangels freier Betten in Gasthäusern sein Kind in einer Futterkrippe zur Welt bringt. Dass dahinter eine politisch höchst brisante Erzählung steht, die geradezu gefährliche Inhalte in sich birgt, fällt dabei meist gar nicht mehr auf. Lassen wir uns einladen, das Geheimnis dieser Geschichte zu entdecken und sie für unser eigenes Leben neu zu erschließen.

Do, 18. Januar 2018 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstr. 1

Suche nach der verlorenen Zeit
Sind wir Opfer oder Gestalter unserer Zeit?

Dr. Michael und Gerda Fitz
ehem. Dozent für Volkswirtschaft und Yoga-Lehrerin, Stuttgart

Menschen erleben die Zeit auf vielfältige Weise. Dieses Zeiterleben bildet den Schlüssel für ihr Selbst- und Weltverständnis. „Ich habe keine Zeit“ ist heute der meistverwendete Satz, mit dem wir uns als Opfer des Zeitdrucks sehen. Trotz Erfindung zahlreicher Zeit sparender Techniken in allen Lebensbereichen, leiden sehr viele Menschen unter immer größerem Zeitmangel, obwohl wir weniger arbeiten als in früheren Jahrzehnten, immer älter werden und eine relativ gesicherte Zukunft haben. Wie wir vom Opfer zum Gestalter unserer Zeit werden können, wird daher ein Schwerpunkt des Nachmittags sein. Das Ehepaar bringt seine - auch in Südostasien gewonnenen - Lebenserfahrungen ein.

Do, 22. Februar 2018 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstr. 1

Burnout
Wege zum Verständnis einer Lebenskrise

Wolf Kirchberg
Dipl. Psychologe, Lehrbeauftragter der Universitätsmedizin in Göttingen, Ulm und Tübingen

Burnout – so lautet einer immer häufiger gestellte und bei sich selbst vermutete Diagnose. Aber was ist Burnout genau? Wie entsteht es und wie kann es frühzeitig erkannt/verhindert werden? Neben aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird Burnout im Rahmen des Vortrags auch von der praktischen Seite her betrachtet und diskutiert werden. Anonymisierte Fallbeispiele aus den zahlreichen therapeutischen Erfahrungen des Referenten können beim Verständnis dieser persönlichen Lebenskrise helfen.

 
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