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Ökumenisches Forum Neuenbürg

Einmal im MonOEFN2-2018web-1.jpgat an einem Donnerstag von 14:30 bis ca. 16:45 Uhr,
in der Regel im Evangelischen Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1,
Stadtmitte Neuenbürg (neben der Stadtkirche).

 

Das neue Programm ab September 2018 finden Sie hier zum Download.

Kosten: 5 EUR pro Person/Vortragsveranstaltung (inkl. Kaffee und Gebäck)

 

 

 

 

 


Veranstaltungen:

So, 23. September 2018 - 09:30 Uhr

Neuenbürg, Evangelische Stadtkirche

„frei sein.“
Ein ökumenischer Gottesdienst

Team des Beirats des Ökumenischen Forums Neuenbürg

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“ Diese Zusage aus dem Galaterbrief steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Im Rahmen einer Impulspredigt geht es um den Zusammenhang von Freiheit, Toleranz und Bindung und die Erfahrungen von Unfreiheit.

„Befreit zum Leben“ in den Alltag der Menschen zu vermitteln, ist ein wichtiges Ziel der Bildungsarbeit des Ökumenischen Forums. Zu diesem Gottesdienst lädt der Beirat als Programmauftakt für das neue Programm herzlich ein.

Do, 18. Oktober 2018 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg

Zwischen Sommer und Herbst
Ein literarischer Ausflug mit Hermann Hesse

Pfr. i.R. Albrecht Esche
ehemaliger Studienleiter an der Evangelischen Akademie Bad Boll

„Zwischen Sommer und Herbst“ (so lautete der Titel einer Lesung von Hesse) wechselt das Licht, verfärbt sich die Natur und bereitet sich auf das winterliche Vergehen vor.

Poetische Zitate sensibilisieren die Wahrnehmung und erweisen sich als treue Begleiter im Verlauf dieses herbstlichen Abschiednehmens.

Albrecht Esche, Theologe und Literaturwissenschaftler, gestaltet den literarischen Ausflug mit Gedichten und Texten von Hermann Hesse. Auch ihm nahestehende Dichter wie Mörike und Rilke, ergänzt durch Trakl und Benn, kommen zu Wort.

Do, 22. November 2018 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg

Johannes Reuchlin - Spurensuche
Die Wahrheit sagen, um der Unwahrheit entgegenzutreten

Dr. Christoph Timm
Städtischer Denkmalpfleger, Reuchlin-Beauftragter der Stadt Pforzheim

„Verbrennt nicht, was ihr nicht kennt!“ Mit diesen Worten wandte sich Reuchlin gegen die Judenhasser seiner Zeit. Wie kein anderer hat er die hebräische Sprache durchdrungen. Wahrer Glaube, davon war Reuchlin fest überzeugt, kann nicht erzwungen werden.

Der berühmteste Sohn der Stadt wurde 1455 in Pforzheim geboren und trug zeit seines Lebens stolz den Beinamen „Phorcensis“ („aus Pforzheim“). Er förderte seinen Ziehsohn Philipp Schwarzerd und verlieh ihm den Humanistennamen Melanchthon.

Als Staatsmann und europäischer Humanist wurde Reuchlin zu einem Wegbereiter der pluralistischen Zivilgesellschaft. Heute gilt er als Vorbild der Toleranz und des interreligiösen Dialogs, da er sich vehement für den Erhalt des jüdischen Schrifttums einsetzte.

Do, 6. Dezember 2018 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg

Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag
Die brisante Botschaft der Weihnachtsgeschichte nach Matthäus

Hans-Joachim Remmert
Bildungsreferent, freier Mitarbeiter des Katholischen Bibelwerks, Calw

Einzig der Evangelist Matthäus erzählt uns von den Sterndeutern aus dem Osten, die nach Jerusalem kommen, um den „neugeborenen König der Juden“ zu sehen. Der amtierende König Herodes erschrickt darüber so sehr, dass er befiehlt, alle Kinder bis zum Alter von zwei Jahren töten zu lassen.

Eine Geschichte, die uns weder die anderen Evangelisten noch die antiken Geschichtsschreiber berichten. Was ist also dran am „Kindermord von Bethlehem“?

Steckt dahinter vielleicht eine ganz andere Geschichte mit geradezu revolutionärem Gehalt? Der Referent lädt dazu ein, die Botschaft hinter diesen weihnachtlichen Texten aus dem Matthäus-Evangelium näher anzuschauen.

Den Titel verdankt die Veranstaltung einem Zitat von Erich Kästner.Christoph Erdmann-Pfeiler

Do, 24. Januar 2019 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg

Big Data - ein Hintergrundbericht
Was man mit persönlichen Daten alles machen kann

Christoph Erdmann-Pfeiler
Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie, wohnhaft in Dobel

“Der Herr schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder, ... auf alle, die auf Erden wohnen. Er lenkt ihnen allen das Herz, er gibt acht auf ihre Wege.“ So heißt es in Psalm 33. Gott sieht alles!“ Es geht nichts verloren. Das ist die gute Nachricht. In den Zeiten von Big Data sind es Computersysteme, die auf die Wege aller Menschenkinder achten. Je mehr Kommunikation digital erfolgt, umso mehr Daten entstehen, werden übertragen und gespeichert.

Jeder, der digital unterwegs ist, hinterlässt seine Spuren: Bank- und Geschäftsverkehr, Vorlieben, Gesundheitsakten. Er lebt unter ständiger Beobachtung. Firmen und Unternehmen haben ein großes wirtschaftliches Interesse an der Auswertung einer Unmenge von Datenspuren. Wissen bedeutet Macht.

Der Referent kennt sich beruflich im Datenfluss bestens aus. Er berichtet von den technischen Möglichkeiten und von den Hoffnungen, Sorgen und den offenen Fragen, die ihn dabei als Christ begleiten.

Do, 21. Februar 2019 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg

„Ein Bericht für eine Akademie“
Szenen nach einer Erzählung von Franz Kafka

mit dem Regionentheater aus dem schwarzen Wald

Impulse: Reinhard Kafka

Was heißt Freiheit? Was macht einen Menschen aus? Wie gehen wir mit „Andersartigkeit“ und der eigenen Lebensgeschichte um? Welche Rolle spielt Bildung im Leben?

In der Erzählung von Franz Kafka „Ein Bericht für eine Akademie“ erzählt ein Affe den Hohen Herren einer Akademie von seiner Menschwerdung innerhalb der letzten fünf Jahre. Die Verwandlung scheint ihm der einzige ‚Ausweg‘ zu sein, scheinbare ‚Freiheit‘ zu erlangen.

An diesem Nachmittag wird die Erzählung von einem Schauspieler in Szene gesetzt. Es bleiben Raum für eine Aussprache und „letzte Worte“ von Reinhard Kafka, der das Ökumenische Forum seit 1996 mitgestaltet hat. Zum 1. März geht er in den Ruhestand.

 
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