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Ökumenisches Forum Neuenbürg

Einmal im MonOEFN1-2018.jpgat an einem Donnerstag zwischen 14:30 und 17:00 Uhr,
in der Regel im Evangelischen Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1,
Stadtmitte Neuenbürg (neben der Stadtkirche).

 

Das aktuelle Programm ab September 2017 finden Sie hier zum Download.
Das neue Programm ab Februar 2018 finden Sie hier zum Download.

Kosten: 5 EUR pro Person/Vortragsveranstaltung (inkl. Kaffee und Gebäck)

 

 

 

 

 


Veranstaltungen:

Donnerstag, 18. Januar 2018 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstr. 1

Suche nach der verlorenen Zeit
Sind wir Opfer oder Gestalter unserer Zeit?

Dr. Michael und Gerda Fitz
ehem. Dozent für Volkswirtschaft und Yoga-Lehrerin, Stuttgart

Menschen erleben die Zeit auf vielfältige Weise. Dieses Zeiterleben bildet den Schlüssel für ihr Selbst- und Weltverständnis. „Ich habe keine Zeit“ ist heute der meistverwendete Satz, mit dem wir uns als Opfer des Zeitdrucks sehen. Trotz Erfindung zahlreicher Zeit sparender Techniken in allen Lebensbereichen, leiden sehr viele Menschen unter immer größerem Zeitmangel, obwohl wir weniger arbeiten als in früheren Jahrzehnten, immer älter werden und eine relativ gesicherte Zukunft haben. Wie wir vom Opfer zum Gestalter unserer Zeit werden können, wird daher ein Schwerpunkt des Nachmittags sein. Das Ehepaar bringt seine - auch in Südostasien gewonnenen - Lebenserfahrungen ein.

Donnerstag, 22. Februar 2018 - 14:30 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstr. 1

Burnout
Wege zum Verständnis einer Lebenskrise

Wolf Kirchberg
Dipl. Psychologe, Lehrbeauftragter der Universitätsmedizin in Göttingen, Ulm und Tübingen

Burnout – so lautet einer immer häufiger gestellte und bei sich selbst vermutete Diagnose. Aber was ist Burnout genau? Wie entsteht es und wie kann es frühzeitig erkannt/verhindert werden? Neben aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird Burnout im Rahmen des Vortrags auch von der praktischen Seite her betrachtet und diskutiert werden. Anonymisierte Fallbeispiele aus den zahlreichen therapeutischen Erfahrungen des Referenten können beim Verständnis dieser persönlichen Lebenskrise helfen.

Donnerstag, 22. März 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Warum Jesus sterben musste

Hans-Joachim Remmert
Bildungsreferent der Kath. Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald e.V., Calw

Wenn man manche theologischen Artikel über den Tod Jesu liest, drängt sich der Eindruck auf, Gott habe das Kreuzesopfer Jesu gebraucht, um dem Menschen Schuld und Sünde vergeben zu können. Aber ist das so? Braucht Gott ein solches Opfer? Kann Gott erst dann barmherzig sein, nachdem sich Jesus am Kreuz geopfert hat? Von Anfang an stellten sich der jungen Christenheit die drängenden Fragen: Warum musste Jesus sterben? Warum war das Kreuz notwendig? Wie kann ich dieses fürchterliche Folterinstrument als Heilszeichen verstehen? Hans-Joachim Remmert, Bildungsreferent der keb Nördlicher Schwarzwald, geht diesen Fragen in seinem Vortrag nach und versucht darin, mit Blick auf den nahenden Karfreitag das Geheimnis des Kreuzes Jesu zu ergründen.

Donnerstag, 19. April 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Außer Thesen nichts gewesen?
Was trennt und eint - eine Zwischenbilanz

Rundgespräch mit Pfr. i.R. Georg Duldinger (kath.); Reinhard Kafka, Bildungsreferent (evang.); Hans-Joachim Remmert, Bildungsreferent (kath.); Thorsten Trautwein, Schuldekan (evang.)

Was wurde erreicht im Jahr des 500. Reformationsgedenkens? Immerhin kann man die Duzfreunde Heinrich Bedford-Strohm, den Vorsitzenden des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland, und Kardinal Reinhard Marx, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, als ein "unzertrennliches Gespann" bezeichnen. War das mehr als "Kuschelökumene"? Was kam dabei in den Kirchengemeinden vor Ort an? Wurden neue Schritte auch gegen Widerstände gewagt? War das Jahr 2017 eine kurze Frühlingsbrise oder gar Rückenwind in ökumenisch unterkühlten Zeiten? Die Gesprächspartner versuchen, eine zukunftsorientierte Bilanz zu ziehen.

Donnerstag, 3. Mai 2018, 08:00 bis ca. 18:30 Uhr

Veranstalter und nähere Infos:
Nachmittagsakademie Calw und Ökumenisches Forum Neuenbürg, Tel. 07051-70338
E-Mail: keb.calw@drs.de
Abfahrt: Calw, Alter Bahnhof um 8:00 Uhr, Abfahrt Neuenbürg, Kath. Kirche um 8:45 Uhr

Exkursion: Spargel, Speyer und Spontanes

In diesem Jahr wollen wir Sie schon im Mai zu einer Exkursion in die Pfalz einladen. Der frühe Termin kommt dadurch zustande, dass wir mit Ihnen einen Spargelhof besichtigen wollen. Natürlich sind Sie danach auch zum Verkosten des Spargels an einem reich gedeckten Spargelbuffet (Spargelcreme, Schinkenröllchen, Stangenspargel, Schinken, Spargelsalate etc.) im Spargelhof Zürker in Dudenhofen eingeladen. Nach dem kulinarischen Vormittag werden wir danach eine der ältesten Städte Deutschlands, Speyer, besichtigen. Schon 346 wird in Speyer ein Bischof erwähnt. Der Dom, dessen Grundstein 1030 n. Chr. gelegt wurde, zählt zu den bedeutendsten und größten romanischen Bauwerken Deutschlands, 1981 zur UNESCO-Welterbestätte ernannt. Wir werden mit einer Führung Dom und Krypta besichtigen, anschließend aber auch die Altstadt anschauen.

Der Bus fährt um 8.00 Uhr am Alten Bahnhof Calw und um 8.45 Uhr an der Katholischen Kirche Neuenbürg ab. Die Rückkehr erfolgt gegen 17.45 Uhr bzw. 18.30 Uhr.

Kosten: 50 € - darin enthalten Fahrt in modernem Reisebus, Besichtigung Spargelhof, Spargelbuffet und Mineralwasser (Saft und Wein sind extra zu zahlen.), Eintritt und Führung Dom und Krypta.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 20.4.2018 bei der keb Nördlicher Schwarzwald, Bozener Straße 40/1, 75365 Calw-Heumaden, Tel. 07051-70338, Fax 07051-70394, Email: keb.calw@drs.de , an und überweisen Sie den Teilnehmerbeitrag von 50 € gleichzeitig auf das Konto der keb, IBAN: DE19 6665 0085 0000 1669 87, Sparkasse Pforzheim-Calw. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Er zählt das Eingangsdatum der Anmeldung. Es gelten die Allgemeinen Veranstaltungsbedingungen der Kath. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald.

Mitveranstalter: Nachmittagsakademie Calw und Ökumenisches Forum Neuenbürg
Kosten: 50,00 EUR

Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Am anderen Ende der Leitung
Erfahrungen in der Telefonseelsorge Nordschwarzwald

Ulrich Weber
Leiter der Telefonseelsorge Nordschwarzwald e.V., Pforzheim

Das Telefon klingelt. Meistens am Abend und in der Nacht. Kleine und große Sorgen finden ein offenes Ohr. Telefonseelsorge ist eine Herausforderung. Für die Anrufenden bedeutet es, ihre Anliegen in Worte zu fassen, Gedanken zu sortieren oder ihren Ängsten zu entfliehen. Für die Mitarbeitenden in der Telefonseelsorge bedeutet die Arbeit am anderen Ende der Leitung vor allem Einfühlungsvermögen. Manchmal will jemand nicht nur seinen Frust, sondern auch seine Wut "raus-lassen". Für die Mitarbeitenden stellt sich die Frage: Wie gehe ich damit um? Gelingt eine gute Wendung im Austausch miteinander oder bin ich nur "Prellbock"? Der Nachmittag gibt Einblick in die Arbeit der Telefonseelsorge Nordschwarzwald.

Donnerstag, 14. Juni 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Neuenbürg, Ev. Gemeindehaus am Schlossberg, Burgstraße 1

Wenn keine Heilung mehr möglich ist, kann noch viel getan werden
Hospizarbeit ambulant und stationär in unserer Region

Barbara Fischer
Fachkraft für Palliative Care, Nagold

Menschen mit schweren Erkrankungen, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist, bedürfen einer palliativen Versorgung, bei der nicht mehr die Heilung und Lebensverlängerung im Vordergrund steht, sondern der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität, Nähe, Zuwendung und die Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen. Im Mittelpunkt steht der kranke Mensch mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen sowie seine Angehörigen und Nahestehenden. Zu den häufig geäußerten Wünschen gehört der Wunsch, bis zum Lebensende zu Hause oder im vertrauten Umfeld bleiben zu können. Dies zu ermöglichen, ist eine der wesentlichen Aufgaben der ambulanten Hospizdienste. Damit ein Leben bis zuletzt in einer vertrauten Umgebung ermöglicht werden kann, ist ein Versorgungsnetzwerk erforderlich, in dem alle in der Hospiz- und Palliativversorgung relevanten ambulanten und stationären Angebote sowie die verschiedenen Berufsgruppen eng zusammenarbeiten. Barbara Fischer, Fachkraft für Palliative care und Vorsitzende des Vereins stationäres Hospiz Region Nagold, berichtet darüber, welche Hilfs- und Unterstützungsangebote es für sterbende Menschen in unserer Region gibt, insbesondere auch über das entstehende stationäre Hospiz für die Region.

 

 

 

 
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