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Montagsakademie Altensteig

 

Findet statt:

einmal im Monat (außer Ferien) an einem Montag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr

Das aktuelle Programm (September 2018 bis Februar 2019) können Sie hier herunterladen.

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Kosten: 5 EUR pro Vortragsveranstaltung (inkl. Kaffee und Gebäck)

Die nächsten Veranstaltungen:

Montag, 24. September 2018, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Altensteig, Karlstraße 13, Kath. Gemeindehaus

Depression
Ursachen, Behandlung und Umgang mit Betroffenen

mit Dr. rer. nat. Marie-Luise Armbruster
psychologische Psychotherapeutin und leitende Psychologin am de´ignis Zentrum Stuttgart

Die Depression ist eine der häufigsten seelischen Erkrankungen und stellt sowohl Betroffene als auch Angehörige vor Fragen und Herausforderungen. Doch was versteht man genau unter einer Depression? Welche Ursachen liegen dem Krankheitsbild zugrunde und wie kann es behandelt werden? Diesen Fragen wird die Referentin in Ihrem Fachvortrag nachgehen. In besonderer Weise wird sie das Thema "Altersdepression" beleuchten. Impulse dazu, wie Angehörige in guter Weise mit Betroffenen umgehen können, runden den Vortrag ab.

Montag, 8. Oktober 2018, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Altensteig, Karlstraße 13, Kath. Gemeindehaus

Demenz
Krankheit oder Schicksal?

mit Bernhard Hellmuth
Diakon und Klinikseelsorger im Klinikum Nordschwarzwald

Demenz ist ein populäres Thema, trotzdem herrscht eine gewisse "Verwirrung über die Verwirrung" vor. Woher kommt Demenz? Wie soll ich mit Menschen umgehen, die sich an fast nichts mehr erinnern? Der Referent versucht sich solchen Fragen aus seelsorgerlicher Sicht zu nähern und berichtet aus seiner Erfahrung mit betroffenen Menschen. Diakon Bernhard Hellmuth ist seit Oktober 2017 Klinikseelsorger im Klinikum Nordschwarzwald in Hirsau.

Montag, 19. November 2018, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Altensteig, Karlstraße 13, Kath. Gemeindehaus

Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzen
Impulse und Gedanken zum Sterben

mit Kerstin Reese
Ökumenischer Hospizdienst in der Region Herrenberg

Der Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. Über alles können wir miteinander reden, aber der Tod bleibt außen vor. Der Nachmittag will deshalb bewusst den Blick auf den eigenen Tod lenken: In Würde sterben - was bedeutet das für mich? Was geschieht im Abschieds- und Sterbeprozess? Wie kann eine hilfreiche Begleitung gestaltet werden? Wie können körperliche Schmerzen im Sterbeprozess eingedämmt werden? Kerstin Reese, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes in der Region Herrenberg, wird dabei auch Themen wie Vorsorge, Palliativmedizin, Sterben im Hospiz streifen. Ein spannender Nachmittag mit einem selten besprochenen Thema!

Montag, 3. Dezember 2018, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Altensteig, Karlstraße 13, Kath. Gemeindehaus

Krippenfiguren aus Radieschen
Ein humorvoller Nachmittag rund um Weihnachtsbräuche in aller Welt

mit Hans-Joachim Remmert
Bildungsreferent, Kath. Erwachsenenbildung Nördlicher Schwarzwald, Calw

Hätten Sie es geglaubt? Tatsächlich werden in der Stadt Oaxaca in Mexiko jedes Jahr Krippenfiguren aus Radieschen geschnitzt. Kaum ein anderes Fest hat in aller Welt so viel Traditionen und Brauchtum entstehen lassen wie das Weihnachtsfest. Hans-Joachim Remmert gestaltet mit Hilfe eines wunderbaren Buches von Renus Berbig und Anke Kuhl ("Unglaubliche Weihnachten") einen vergnüglich-besinnlichen Nachmittag auf Weihnachten hin, der Ihnen zeigt, wie Weihnachten in aller Welt gefeiert wird.

Montag, 14. Januar 2018, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Altensteig, Karlstraße 13, Kath. Gemeindehaus

"Dafür gibt es doch sicher eine Tablette!"
Selbstmedikation, Medikamentenabhängigkeit und die Rolle des Arztes

mit Dr. med. Robert Hector
Allgemeinarzt, Simmersfeld

Schmerzen, Schlaflosigkeit, Unwohlsein - es gibt ein Mittel dagegen. Die Kehrseite: knapp zwei Millionen Menschen in Deutschland sind abhängig von Medikamenten. Nach der Tabaksucht gilt die Arzneimittelabhängigkeit damit als die zweithäufigste Form der Abhängigkeit in Deutschland, noch vor Alkohol. Tranquilizer und Schlafmittel spielen dabei die Hauptrolle. Die Nachfrage ist riesig, das gesundheitliche Risiko der Selbstmedikation ist es auch. Schließlich gibt es Wechselwirkungen. Vor allem ältere Menschen jenseits eines Alters von 65 Jahren sind aktuellen Untersuchen zufolge von Medikamentensucht betroffen und unter ihnen besonders Frauen. Gedächtnisstörungen sind möglich, die Fahrtüchtigkeit ist eingeschränkt, die Sturzgefahr steigt. Viele Schmerzmittel gibt es rezeptfrei bei Apotheken, andere Medikamente sind verschreibungspflichtig. Mit der Veranstaltung werfen wir einen Blick auf die Situation in Apotheken und Arztpraxen - und auf die Pharmaindustrie.

Montag, 18. Februar 2018, 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

Altensteig, Karlstraße 13, Kath. Gemeindehaus

"Ein Bericht für eine Akademie"
Szenen nach einer Erzählung von Franz Kafka

Regionentheater aus dem schwarzen Wald

In der Erzählung von Franz Kafka "Ein Bericht für eine Akademie" erzählt ein Affe den Hohen Herren einer Akademie von seiner Menschwerdung innerhalb der letzten fünf Jahre. Die Erzählung wird im Rückblick gegeben. Sie ist eine Verwandlungsgeschichte, in der ein Affe zum Menschen wird, da dies der einzige 'Ausweg' ist, scheinbare 'Freiheit' zu erlangen. Franz Kafka wirft viele Fragen auf: Was heißt Freiheit? Was macht einen Menschen aus? Wie gehen wir mit "Andersartigkeit" und der eigenen Lebensgeschichte um? Welche Rolle spielt Bildung in unserem Leben? An diesem Nachmittag wird die Erzählung von einem Schauspieler in Szene gesetzt. Es bleibt Raum für eine Aussprache. Vielleicht gibt es Querbezüge zur Person und zur Arbeit von Reinhard Kafka, der sich mit dieser Veranstaltung vom Ökumenischen Forum verabschiedet, das er 1996 mit anderen aus der Taufe gehoben hatte.

 

 
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