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Reiseberichte und Fotos 2008

 

Studienreise nach Myanmar
vom 19. bis zum 30. November 2008

Bilder von unserer Studienreise nach Myanmar
(werden laufend ergänzt)

 

Der ausführlich 24-seitige (DIN A4), farbige Reisebericht über die Studienreise nach Thailand und Myanmar kann als PDF-Dokument (ca. 4 MB) hier heruntergeladen werden (Stand: 16.12.2008, 18:30 Uhr).

Leider erst nach Redaktionsschluss trafen weitere Berichte von Roland Bentz  und Anton Walch ein:

Mandalay/Myanmar 25. November 2008
Der Weberaufstand war in einem anderen Jahrhundert. 

Bentz.jpg

Roland Bentz (zweiter von rechts) bei der Shwedagon-Pagode in  Yangon, Tage später

Vor dem Hotel füllt sich so langsam der Bus. Es ist 7.48. Um 7.30 sollte der Bus schon abfahren. „Nun hast du dein Blöckchen schon bereit?“ (S. Salloum). Paulus im Gefängnis sitzt hinter Toni. Elisabeth besteigt als letzte den Bus. Furchterregend! Und los geht’s. Rechts die Kononenmauer von Mandalay!
„Gut geschlafen?  Und zuerst besuchen wir eine heiligste Pagode, Manamuni. (pip) Trustees Mandalay. Und morgen fahren wir mit den Schiff nach Bagan. Mandalay ist dicht von den Fahrrad und Moped, deswegen bei rush-hour sieht man mehr und wirklig Stau. Kom noch Tuck Tuck dasu, dann man weis nich, fahren lings oder rechs“
„Siebsehn Jahre nach Embargo der Engländer in Mandalay, Pestkrankheit 23000 schon gestorben. Un sei den Wiederaufbau auf Mandalay un zerstören noch 3 mal. Dann erlaubs nich hier in Bauweise in Stadt aufsubauen. Mandalay liegt Sentrum Myanmar. Man kann auch die chinesische Waren mit billige Preis kaufen.  Das erkläre ig liebe nachher. Erreichen wir bald Blatt-Gold –Herstellung; 24 Karat mit eine Maschine ausgedünnt. Sons hier sehr laut von Hammer. Blatt-Gold-Herstellung davon schau wir ein Haus.
Glauben;  glaub’s nicht von hören sagen und der Vermutungen. Sondern was ic selbst geprüft das nachher an buddhistische Sprage.
Hier eine Möng mit Almooosenschaale dabei. Bhodybaum Blatt wichtigste eine heiligste in Myanmar. Wir solle die unbedingt besugen. Gegründet zur Zeit von Buddha.

A 300-Second bhâvanâ
Or
A“FIVE  MINUTE“
Meditation Method
By Mg Hla Paw ( Mahâbodhi)
And
Translated by ( Ven, Candohhâsa M.A. (Abbot Training School, Mandalay, Myanmar)

Pilgerreise von Fluglinie aug dabei. Schau mal auf die regte Seite. Hier kauft man für die Mönge nötige Dinge. Manamuni Bagode. Große Manamuni Bagode. Mana gleich Groß Buddha 4 Meter hoh aus Bronze. Nachher bei essen, Brücke 1,2 Kilometer lang und Seidenweberei aug dabei.  1 x Hemd gekauft (Bonbonrot). Mit Myanmar –Knöpfe nur hier erhäldlig. Das kannst du nigt finden in südlige Teil von Myanmar. Riesige Buddha mit goldene Dächlein Pagode. Zurück zum Restaurant. Dann weiterfahrt ohne Pic-Up.

THEIN NYO
Loon Yar Kyaw
Silk Weaving
U Bai Ko – Daw-Toke
On Taw Quarter Amanapurna Township Mandalay Myanmar
Tel: (Res.952-70059 E-mail-theinnyo@myanmar.com.mm

Wir besuchen das Seidendingsda, der Bus hält und die Gruppe bespringt alle Toilettenhäuschen der Weberei. °Wenn ich mir vorstell? Gans inderesand! ( der Pälser) „Woi auch daboi“.

Der Seifenspender ist leer und die Toilette voller gelben Wassers. Die Seidenfäden in der Weberei sind kaum zu erkennen. Hier gibt es keine Lotusseide. Die nachlässig bezahlten Frauen weben um die Wette solange sie fotografiert werden. Der Weberaufstand war in einem anderen Jahrhundert.

Mit der Pferdekutsche geht es im Paarlauf zum schiefen Turm von Mandalay. Ich frage den Kutscher. °Wohin des Wegs? Zur Pavian-Pagode?“  Keine Paviane, sondern düsteres Holz, düstere verwitterte Bretter. An der Decke hängen Fledermäuse. Ein heiliger, spiritueller Ort, neonerleuchtete Buddhastatuen in verschiedenen Größen. Aus den Bretterböden ragen die Nagelköpfe und wir gehen Barfuß.

Es ist schon dunkel als wir die Marionettenwerkstatt besuchen. Der  Generator wir angeworfen und dämmeriger Schein umgibt die schwankenden Puppen mit flackerndem Licht. Auf der Straße vor dem Geschäft wartet die werktätige Bevölkerung auf den richtigen Bus der sie nachhause bringt. Nach dem Abendessen wartet der Rum an der Bar. Eine kleine mutige Gruppe prüft die Qualität des Rums von Myanmar. Mingalabar!

Roland Bentz in Mandalay  25.11.2008

 

 

Meine Begegnung mit Bagan
Anton Walch erliegt der Faszination Bagans

 
Worte aus Buddhas Lehre:
"Das Leben eingehend betrachtend, ist es möglich, alles was ist, klar zu sehen, und durchlittenes Leid bringt die Erläuchtung näher."Mit diesen Gedanken habe ich den Tag in Bagan begonnen. Frühsport im Schwimmbad, ausgezeichnetes, einheimisches Frühstück mit gebratenem Reis und Suppe.
 
Aufbruch in eine unübersehbare Kulturlandschaft, mit ca. 2000 erhaltenen Bauwerken, Bagoden, Tepel und Stupas. Die Kulturstätte ist ca. 27 km² groß und soll in seiner Blütezeit 11- 13 Jh. 13000 Sakralbauten beheimatet haben. Zahlreiche Tempelruinen im historischen Park wurden in der letzten Zeit rekonstruiert und renoviert. Die Bevölkerung in der Region lebt von der Landwirtschaft, Fischfang, Tourismus und kunsthandwerklichen Tätigkeiten z.B. Lackarbeiten, Webkunst,
Holz-und Metallbildhauer und Marionetten. Die Lackarbeiten haben eine Grundform aus Bambus-oder Roßhaargeflecht, weiters werden sie mit einerschwarzen Kittmasse sooft geglättet und geschliffen (die Trocknung erfolgt sehr langsam in Kellerräumen) bis zu 20 Schichten für eine hochwertige Lackarbeitaufgebracht. Diese Gegenstände haben teilweise eine Fertigungszeit bis zu 2 Jahre, deshalb der hohe Preis.Die Goldschlägerei ist eine sehr harte Arbeit und dürfen nur Männer ausführen. Die Arbeitsplätze gelten als heilige Stätte und dürfen von Frauen nicht betretenwerden. Die hergestellten Goldplättchen werden von Gläubigen zum Zeichen der Verehrung Buddha - Statue geklebt.Ergänzend möchte ich noch auf andere Vergoldertechniken aufmerksam machen. Goldfarbe - Goldglimmer, Goldglasur, Ölvergoldung auf die unterschiedlichsten Untergründe, Hinterglasvergoldung glanz und matt, Polimentvergoldung nur für den Innenraum - teuerste Vergoldung bis zu 20 Arbeitsgänge und Feuervergoldungfür Metalle im Außenbereich.Der überwältigte Höhepunkt ist der Besuch der verlassenen Stadt mit ihren vielen Tempeln usw.
 
Mittagspause in einem einheimischen Lokal, mit gebratenem Reis und Nuderlsuppe im Hintergrund an den Wänden befanden sich Kratzputztechniken. Die Wandmalereien an den verschiedensten Bauwerken und unterschiedlichsten Epochen wurden in Freskotechnik aufgebracht  (Freskotechnik : Nasser Kalkmörtel wird in dünner Schicht auf den vorbereiteten Untergrund geputzt. Als nächster Arbeitsgang wird die nasse Putzfläche miteiner weißen Kalkmilch grundiert, und mit ungebundenen ,kalkechten Pigmenten bemalt. Durch den Trocknungsprozess des Kalkputzes, Kalkfarbe und Pigmenten
wird die Oberfläche zu Kalkgestein umgewandelt, deshalb die lange Lebenszeit der Gemälde).
 
Das Abendessen wurde in einem schönen Gartenrestaurant eingenommen.
 
Die Begegnung mit der Stadt Bagan und ihrer Kulturgüter war ein großes Erlebnis und könnte mehrere Tage dauern.
 

 

 
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