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Nachmittagsakademie Calw

Die Veranstaltungen finden statt einmal im Monat an einem Mittwoch zwischen 14:30 und 17:00 Uhr
im "Haus der Kirche", Badstraße 27 in Calw - Stadtmitte.

 

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Hier finden Sie eine Übersicht vieler Veranstaltungen seit der Gründung im Jahr 1988 bis 2014.

Weitere Flyer zu Veranstaltungen finden Sie unter Downloads .

Das neue Programm ab September 2018 finden Sie hier zum Download.

Kosten: 5,00 EUR pro Person (einschließlich Kaffee und Gebäck)

 

 

 

 

 


Veranstaltungen

Mittwoch, 26. September 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Calw, Badstraße 27 – Haus der Kirche

Big Data - ein Hintergrundbericht
Was man mit persönlichen Daten alles machen kann.

mit Christoph-Erdmann Pfeiler
Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie, wohnhaft in Dobel

"Der Herr schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder, ... auf alle, die auf Erden wohnen. Er lenkt ihnen allen das Herz, er gibt acht auf ihre Wege." So heißt es in Psalm 33. "Gott sieht alles!" Es geht nichts verloren. Das ist die gute Nachricht. In den Zeiten von Big Data sind es Computersysteme, die auf die Wege aller Menschenkinder achten. Je mehr Kommunikation digital erfolgt, umso mehr Daten entstehen, werden übertragen und gespeichert. Jeder, der digital unterwegs ist, hinterlässt seine Spuren: Bank- und Geschäftsverkehr, Vorlieben, Gesundheitsakten. Er lebt unter ständiger Beobachtung. Firmen und Unternehmen haben ein großes wirtschaftliches Interesse an der Auswertung einer Unmenge von Datenspuren. Wissen bedeutet Macht. Der Referent kennt sich beruflich im Datenfluss bestens aus. Er berichtet von den technischen Möglichkeiten und von den Hoffnungen, Sorgen und den offenen Fragen, die ihn dabei als Christ begleiten.

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Calw, Badstraße 27 – Haus der Kirche

Warum tue ich, was ich tue?
Was uns treibt und was uns trägt

mit Dr. Beate Weingardt
Diplom-Psychologin und Theologin, Tübingen

Wir Menschen haben von Geburt an klare seelische Grundbedürfnisse, die unser Denken und Fühlen, aber auch unser Verhalten in hohem Maß bestimmen. Dazu kommt die Erziehung, die zu bestimmten inneren Antreibern führt, zum Beispiel: "Sei nur mit dir zufrieden, wenn alle anderen mit dir zufrieden sind!" Den wenigsten sind diese Antreiber und ihr enormer Einfluss auf die eigene Lebensführung bewusst. Die Folge: sie können nichts ändern, sondern sind gleichsam Getriebene. Muss das so sein? Können wir vom "Getriebensein" nicht auch zum "Getragensein" gelangen, von dem in der Bibel immer wieder die Rede ist? Um diese Fragen wird es an diesem Nachmittag gehen.

Mittwoch, 21. November 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Calw, Badstraße 27 – Haus der Kirche

Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzen
Impulse und Gedanken zum Sterben

mit Kerstin Reese
Ökumenischer Hospizdienst in der Region Herrenberg

Der Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. Über alles können wir miteinander reden, aber der Tod bleibt außen vor. Der Nachmittag will deshalb bewusst den Blick auf den eigenen Tod lenken: In Würde sterben - was bedeutet das für mich? Was geschieht im Abschieds- und Sterbeprozess? Wie kann eine hilfreiche Begleitung gestaltet werden? Wie können körperliche Schmerzen im Sterbeprozess eingedämmt werden? Kerstin Reese, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes in der Region Herrenberg, wird dabei auch Themen wie Vorsorge, Palliativmedizin, Sterben im Hospiz streifen. Ein spannender Nachmittag mit einem selten besprochenen Thema!

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Calw, Badstraße 27 – Haus der Kirche

Krippenfiguren aus Radieschen
Ein humorvoller Nachmittag rund um Weihnachtsbräuche in aller Welt

mit Hans-Joachim Remmert
Bildungsreferent, Kath. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald, Calw

Hätten Sie es geglaubt? Tatsächlich werden in der Stadt Oaxaca in Mexiko jedes Jahr Krippenfiguren aus Radieschen geschnitzt. Kaum ein anderes Fest hat in aller Welt so viel Traditionen und Brauchtum entstehen lassen wie das Weihnachtsfest. Hans-Joachim Remmert gestaltet mit Hilfe eines wunderbaren Buches von Renus Berbig und Anke Kuhl ("Unglaubliche Weihnachten") einen vergnüglich-besinnlichen Nachmittag auf Weihnachten hin, der Ihnen zeigt, wie Weihnachten in aller Welt gefeiert wird.

Mittwoch, 16. Januar 2019, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Calw, Badstraße 27 – Haus der Kirche

Rumänien
12 Jahre nach dem Beitritt zur Europäischen Union

mit Werner Lauk
ehemaliger Botschafter in Rumänien, Altensteig

Rumänien, seine Bewohner und Arbeitsmigranten sind mit vielfältigen Vorurteilen konfrontiert - meist aus Unkenntnis der Geschichte und der Verhältnisse in diesem nach dem 2. Weltkrieg vom kommunistischen Ceausescu-Regime schwer in Mitleidenschaft gezogenen Land. So ist z.B. wenig bekannt, dass das moderne Rumänien durch die langjährige Regentschaft des aus dem Haus Hohenzollern-Sigmaringen stammenden Königs Karl I. ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhundert wesentliche Prägung erfahren hat, dass die vielfältige deutsche Minderheit im heutigen Staatsgebiet Rumäniens (u.a. Siebenbürger Sachsen, Banater und Sathmarer Schwaben u.v.m.) eine bedeutende Rolle gespielt hat, die bis heute nachwirkt und insbesondere in Siebenbürgen auch in einer eigenen protestantischen Kirche ihren Ausdruck findet. Heute ist Deutschland größter Handelspartner Rumäniens, deutsche Unternehmen gehören zu den bedeutendsten Investoren und Arbeitgebern im Land. Gleichzeitig bereichern vielfach gut qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den deutschen Arbeitsmarkt und lindern insbesondere in ländlichen Regionen u.a. den Mangel an sozialen Berufen. Das Mitgliedsland an der Ostgrenze der Europäischen Union ist mit seinem aus der deutschen Minderheit stammenden Staatspräsidenten Klaus Johannis, seiner westlich-romanisch geprägten (Sprach-) Kultur auch 10 Jahre nach dem EU-Beitritt mit vielfältigen Herausforderungen innerhalb der europäischen Wertegemeinschaft vor allem in der Politik und Rechtswesen konfrontiert.

Mittwoch, 20. Februar 2019, 14:30 bis ca. 17:00 Uhr

Calw, Badstraße 27 – Haus der Kirche

"Ein Bericht für eine Akademie"
Szenen nach der Erählung von Franz Kafka

mit dem Regionentheater aus dem schwarzen Wald

Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist meine Bestimmung? Wie frei bin ich? In der Erzählung von Franz Kafka „Ein Bericht für eine Akademie“ erzählt ein Affe den Hohen Herren einer Akademie von seiner Menschwerdung innerhalb der letzten fünf Jahre. Sie ist eine Verwandlungsgeschichte, in der ein Affe zum Menschen wird, da dies der einzige 'Ausweg' ist, eine 'Freiheit' zu erlangen. An diesem Nachmittag wird die Erzählung in Szene gesetzt. Dabei bleibt Raum für Aussprache. Mit der Veranstaltung verabschiedet sich Reinhard Kafka von der Nachmittagsakademie, die er seit 1993 begleitet und mitgestaltet hat. Die meistgestellte Frage an ihn lautete: Sind Sie mit Franz Kafka verwandt? Auch darauf wird es eine Antwort geben.

 
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