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Studienreisen 2017

Studien- und Begegnungsreise mit Reinhard Kafka,
Evangelische Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald

Samstag, 23. September bis Sonntag, 8. Oktober 2017

Kathedrale in Cuenca

Ein Stück vom Himmel
Höhepunkte Ecuadors

200 Jahre nach Humboldt: die Anden, der Amazonas und der Pazifik
Option: Verlängerung Galapagos mit drei Übernachtungen (bis Mittwoch, 13. Oktober 2017)

Download: Flyer mit Anmeldeformular, AGB's und Erläuterungen der Reisekrankenversicherungen

Hinweis: Die Reise ist ausgebucht, weitere Anmeldungen können nicht mehr angenommen werden.

Reiseroute

Karte Reiseroute EcuadorStuttgart – Quito – Otavalo – Papallacta – Amazonasbecken – Banos – Riobamba – Cuenca – Guayaquil (– Galapagos –) Stuttgart

Weltkulturerbe- und Kolonialstädte wie Quito, Cuenca und Riobamba, Inkapaläste, Thermalquellen und Vulkane, magische Bergwelten und Naturparks. Ecuador hat auf einem überschaubaren Raum alles zu bieten, was wir mit Südamerika verbinden. Knapp zweihundert Jahre nach Alexander von Humboldt reisen wir auf den Spuren des Forschers, der von keinem anderen Fleck der Erde so fasziniert war. Lassen wir uns von ihm anstecken.

In unmittelbarer Nähe des Äquators sind wir dem Himmel nahe und finden uns urplötzlich in einem Naturparadies wieder. Authentische Begegnungen bringen uns die aktuelle Situation von Land und Leuten näher. Gottesdienstbesuche gehören zum Programmangebot dazu. Respekt vor Natur, Kultur und den Traditionen gehören zu unserem Reisegepäck und erinnern uns an Alexander von Humboldts Worte: „Was gegen die Natur ist, ist unrecht, schlecht und ohne Bestand!“

Änderungen am Programm (z. B. aus technischen Gründen) sind vorbehalten.

1. Tag: Samstag, 23.09.2017

Willkommen in Quito

Abflug frühmorgens in Stuttgart und Flug mit KLM mit Umstieg in Amsterdam nach Quito. Nach Ankunf t in Ecuador am Nachmittag werden wir von unserer lokalen, deutsch- sprachigen Reiseleitung empfangen und anschließend zum Hotel gefahren. Quito ist bekannt für seine kolonialen Kirchen, Klöster, Gemälde, Skulpturen und Schnitzereien, sowie eine einzigartige Mischung aus spanischer, flämischer und mau- rischer Architektur. Die Altstadt trägt nicht zu Unrecht den Spitznamen „Kloster von Amerika“. Gemeinsames Abendessen in einem lokalen Restaurant. (A)

Zwei Übernachtungen in Quito. Vorgesehenes Hotel: Hotel Vieja Cuba 3

2. Tag: Sonntag, 24.09.2017

Quito – „Mitad del Mundo“

Um 10.15 Uhr können wir den deutschsprachigen Gottesdienst der Evangelisch Lutherischen Gemeinde feiern. Anschließend fahren wir zu dem Äquatordenkmal „Mitad del Mundo“ („Mitte der Welt“). Quitsa-to, wie Quito ursprünglich genannt wurde, bedeutet nicht mehr und nicht weniger als „Mittel- punkt der Erde“. Und genau das werden wir fühlen, wenn wir die Äquator-Gedenkstätte in der Nähe von Quito besuchen, die an die erstmalige Vermessung der Erdachse 1736 erinnert. Ein Fuß auf der Nordhalbkugel, der andere auf der Südhalbkugel. Hier stellte die französische Expedition unter Charles Marie de la Condamine 1736 erstmals Messungen zur genauen Lage der Äquatorlinie an. Wir besuchen das ethnographische Museum. Es gibt einen Eindruck von den verschiedenen ecuadoriani- schen Regionen und ethnischen Gruppen des Landes. Abend- essen in einem lokalen Restaurant. (F, A)

3. Tag: Montag, 25.09.2017

Quito – „Die Straße der sieben Kreuze“ –Otavalo

Wie einst Alexander von Humboldt werden wir uns heute in Quito umsehen. Die Altstadt mit ihren Palästen, Kirchen und Plätzen aus der Kolonialzeit ist eine Fundgrube für historisch und kulturell Interessierte und wurde bereits 1978 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Wir werden die „Straße der sieben Kreuze“ beschreiten, eine Route die zum Ende der kolonialen Zeit als Handelsstraße genutzt wurde und von Nor- den nach Süden, mit der Kirche Santa Bárbara und entlang der Kirche La Concepción, dem ersten Kloster der Stadt, führt. Das dritte und vierte Kreuz gehören zum Tempel von La Catedral und der Kirche El Sagriario. Das fünf te Kreuz erhebt sich in der spektakulären Kirche La Compañía de Jesus, dessen Fas- sade aus Vulkangestein gemacht ist. Es ist das bedeutendste barocke Bauwerk in Südamerika. Das sechste und siebte Kreuz gehören zum Kloster Carmen Alto und der Kapelle San Lázaro. Im Anschluss besuchen wir die Staatsbibliothek mit einer Ausstellung originaler Humboldt-Dokumente. Am Nachmittag fahren wir dann in die Seenregion im Norden von Ecuador und besichtigen den Kratersee Laguna Cuicocha („Meerschweinchensee“). Aus der Mitte des 3.000m hoch gelegenen und über

200m tiefen Sees erheben sich zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs. In Cotacachi, ein kleines Städtchen, das für seine hochwertigen Lederwaren bekannt ist, können wir in den klei- nen Straßen und Lädchen bummeln. Weiterfahrt nach Otavalo und Abendessen im Hotel. (F, A)

Übernachtung in Otavalo.

Vorgesehenes Hotel: Haciendas Las Palmeras

4. Tag: Dienstag, 26.09.2017

Otavalo – Gastfamilie

Heute fahren wir in das Weberdorf Peguche. Wir besuchen eine Schule und haben die Möglichkeit, Schüler und Lehrer kennenzulernen. Anschließend geht es durch die umliegenden Dörfer der indigenen Bevölkerung. Nach dem Mittagessen werden wir einzeln, zu zweit oder zu dritt bei Gastfamilien den Alltag im Ort kennenlernen. Insgesamt 25 Familien haben Cabañas mit privatem Badezimmer und Kamin errichtet, in denen wir unterkommen – wir übernachten nicht im Haus der Familie. Die Mahlzeiten aus lokalen Produkten nehmen wir im Kreis der Familie ein. Gerne dürfen wir der Köchin bei der Zubereitung über die Schulter schauen und mithelfen. (F, A)

Übernachtung bei Gastfamilien in Otavalo .

5. Tag: Mittwoch, 27.09.2017

Otavalo – Papallacta

Unser nächstes Ausflugsziel ist der berühmte Kunsthandwerksmarkt von Otavalo. Nach dem Frühstück besuchen wir den Plaza de los Ponchos, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens. Zu erwerben sind handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit traditionellen Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und vieles mehr. Weiterfahrt nach Papallacta. Die Thermalbäder von Papallacta befinden sich in einem Gebiet von 250ha auf einer Höhe von 3.330 bis zu 3.500m. Wir können die Quellen des Hotels Termas de Papallacta und die wohltuende Wirkung des warmen Thermalwassers inmitten einer eindrucksvollen Umgebung genießen. Abendessen im Hotel. (F, A)

Übernachtung in Papallacta.

Vorgesehenes Hotel: Hotel Termas de Papallacta

6. Tag: Donnerstag, 28.09.2017

Papallacta – Amazonasbecken

Heute fahren wir in das Amazonasgebiet. Vom kühlen Hoch- land hatte sich einst die Forschungskarawane um Alexander von Humboldt zu einem strapaziösen Abstecher in die heißen Niederungen des Amazonasbeckens aufgemacht. In zahl- reichen Serpentinen geht es die östlichen Hänge der Anden hinab. Das Klima und die Vegetation verändern sich abrupt. Es ist als ob wir uns plötzlich im Urwald befinden. Am Ufer des Napo Flusses liegt Punta Ahuano, in dem viele Quichua Indianer ihre täglichen Einkäufe erledigen. Hier, in diesem abgelegenen Örtchen, befindet sich unsere Dschungellodge. Das letzte Stück zum Hotel werden wir ganz landestypisch flussabwärts in einem Einbaumkanu auf dem Rio Napo zurücklegen. Gemütlich über den Ufern des Napo Flusses gelegen, überschaut unsere Dschungellodge das Dorf, den Fluss und weite Teile unberühr- ten Regenwalds. Abendessen im Hotel (F, A)

Zwei Übernachtungen im Amazonasbecken. Vorgesehenes Hotel: Casa del Suizo

6. Tag: Freitag, 29.09.2017

Amazonasbecken

Wir starten in motorisierten Kanus auf dem Napo Fluss zu einem Ausflug. Sämtliche Routen bieten exzellente Möglichkeiten die wundersame Vielfalt des Lebens im Regenwald zu beobachten. Die Region weist eine besonders hohe Arten- vielfalt auf, ein Refugium für Pflanzen, Tiere und Insekten. Wir erfahren auf verschiedenen Wanderungen viel über das ökologische Zusammenspiel. Mit etwas Glück können wir Tiere in freier Wildbahn sehen (Nasenbären, Tapire, Affen und unzählige tropische Vögel). Bei dem Besuch eines Quichua Dorfes lernen wir die Zubereitung des örtlichen alkoholischen Getränks „chicha“, kennen. (F, M, A)

7. Tag: Samstag, 30.09.2017

Amazonasgebiet – Baños

Nach dem Frühstück fahren wir entlang der Wasserfallroute nach Baños. Auf dem Weg können wir zum beeindruckenden Wasserfall „Pailón del Diablo“ wandern (ca. 90 Minuten, leicht zu begehende Wegstrecke). Baños, auch „Das Tor zum Oriente“ genannt, liegt nur 60km vom Regenwald entfernt und bietet ein mildes Frühlingsklima, bei dem wir uns in den kleinen Straßencafés, Restaurants und beim Bummel durch die zahlreichen Souvenirlädchen sicherlich wohlfühlen werden. Während einer Stadtbesichtigung lernen wir am Nachmittag die Wallfahrtskirche der wundersamen „Jungfrau des heiligen Wassers“ kennen. Zudem können wir den Melcocha-Produzenten über die Schulter schauen und bei der Zuckerrohrverarbeitung dabei sein. Abendessen im Hotel (F, A)

Zwei Übernachtungen in Baños. Vorgesehenes Hotel: Hotel Sangay

9. Tag: Sonntag, 01.10.2017

Huasalata

Heute besuchen wir Salasaca, ein Kichwa-Dorf zwischen Ambato und Baños. Die Salasaca-Indios, sind eines der unabhängigsten Völker in Ecuador und haben ihre Traditionen im Wesentlichen bis heute bewahrt. Nach einem Besuch im örtlichen Museum fahren wir weiter nach Huasalata. Wir sehen, wie auf traditionelle Art und Weise Stoffe gewebt werden und daraus Ponchos entstehen. Traditionelles Mittagessen. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. (F, M)

10. Tag: Montag, 02.10.2017

Baños – Riobamba

Heute wandern wir – wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen – entlang des Pfades der Schmuggler. Die Wanderroute richtet sich nach den Interessen und der Kondition der Reiseteilnehmer. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittelschwer. Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden. Unser Reiseleiter wird uns die Flora und Fauna erklären und uns die Geschichte des Pfades näherbringen. Weiterfahrt nach Riobamba in die »Wiege der Nation« Ecuador. Die genau in der geographischen Mitte von Ecuador gelegene Landeshauptstadt der Provinz Chimborazo ist das bedeutendste Agrarzentrum der ecuado- rianischen Anden und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Bergriesen Chimborazo, Tungurahua und Altar, dem wohl beeindruckendsten Felsmassiv der Ostkordillere. Trotz ihrer Verbissenheit, mit der Alexander von Humboldt und seine Begleiter gegen Schnee, Kälte, Orientierungsschwierigkeiten und dünne Höhenluft in dieser Region kämpften, erreichten sie nicht den Gipfel des Chimborazo, der lange Zeit als der höchste Berg der Welt galt. Abendessen im Hotel. (F, A)

Übernachtung in Riobamba.

Vorgesehenes Hotel: Hacienda Abraspungo

11. Tag: Dienstag, 03.10.2017

Riobamba – Cuenca – Fahrt zur Teufelsnase

Frühmorgens werden wir vom Bahnhof in Alausi unsere Zugfahrt zur legendären Teufelsnase („Nariz del Diablo“), mit dem Andenzug bzw. dem „Autoferro“, einem Schienenbus, antreten. Während des spektakulären Abstiegs Richtung Küstenebene, geht es durch wiederholtes Vor- und Zurückstoßen innerhalb von wenigen Minuten im Zickzackkurs bis ins 100m tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses nach Sibambe. Wir werden die technische Meisterleistung bewundern, die es ermöglichte, dass seit Anfang des 20. Jahrhunderts die topographischen Hindernisse dieser Strecke überwunden werden konnten. Eine der schönsten Zugstrecken der Welt. Anschließend fahren wir mit dem Bus in Richtung Cuenca. Unterwegs besichtigen wir die Ruinen von Ingapirca, das bedeutendste Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador. Bei einem Spaziergang über die einstige Zeremonien-, Wohn-, und Raststätte, werden wir viel über den Glauben und die Rituale, sowie die Konstruktion der pumaförmigen Weihstätte der Inkas erfahren. Schon Humboldt war von der heute letzten Inka-Ruine in Ecuador begeistert. Abendessen im Hotel. (F, A)

Zwei Übernachtungen in Cuenca. Vorgesehenes Hotel: Hotel Victoria

12. Tag: Mittwoch, 04.10.2017

Cuenca

In Cuenca verspürt man noch heute den Atem der ecuadorianischen Geschichte. Cuenca ist mehr als das Zentrum des Kunsthandwerks, der Keramikwaren, der Panamahüte sowie von Gold-, und Silberwaren. Es ist die wohl schönste Stadt des Landes. Während der Stadtführung sehen wir u. a. die entlang des Rio Tomebamba gelegenen historischen Gebäude, die Todos Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale. Es bleibt noch Zeit eine Panamahutfabrik zu besichtigen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um in den engen Pflastersteinsträßchen mit ihren weißgetünchten Häusern und noblen Fassaden zu bummeln. Abendessen in einem lokalen Restaurant. (F, A)

13. Tag: Donnerstag, 05.10.2017

Cuenca – Guayaquil

Nach anderthalb Jahren in den Anden wollte Humboldt bergab reisen, endlich die Südsee sehen, von der er schon als kleiner Junge im Schloss Tegel sehnsüchtig geträumt hatte. Im September 1802 erreicht er den Pazifischen Ozean und findet ihn ungewöhnlich kalt, misst nur 16 Grad. Nach ihm wird der die Pazifikküste prägende Humboldtstrom benannt. Wir folgen Humboldts Weg auf der Fahrt nach Guayaquil. Den El Cajas Nationalpark mit 235 Seen lernen wir bei einem 2-3 stündigen Rundgang (mittelschwer) kennen. Auf der Weiterfahrt nach Guayaquil besuchen wir ein Kakao-Projekt, das mit diversen Zertifikaten (ICEA, VEPROP, FLORCET und Bio Suisse) ausgezeichnet ist. Während einer Führung durch die Kakao- Plantagen erfahren wir alles über den nachhaltigen Anbau der Kakaofrucht, den Prozess der Ernte und die Behandlung der Kakaobohne. Gegen Abend erreichen wir die 3 Mio. Stadt Guayaquil. Abendessen in einem lokalen Restaurant. (F, A)

Zwei Übernachtungen in Guayaquil. Vorgesehenes Hotel: Hotel City Plaza

14. Tag: Freitag, 06.10.2017

Guayaquil

Guayaquil ist das wirtschaftliche und finanzielle Zentrum des Landes und liegt am Westufer des Río Guayas. Wir besuchen den schönsten Platz der Stadt, den Parque Simon Bolívar und die auf seiner Westseite befindliche neugotische Kathedrale. Der älteste, kürzlich restaurierte Bezirk Las Peñas stellt die letzte malerische Spur des kolonialen Guayaquils dar. Auf der Fahrt entlang des Flussufers des Guayas werden wir den schönen Malecón kennenlernen. Die mit tropischer Flora geschmückte Uferpromenade ist der Stolz aller Guayaquileños. Direkt gegenüber befindet sich der Palacio de Gobernación. Danach fahren wir am Zentralfriedhof, der sich am Fuße des Hügels Cerro Santa Ana befindet, vorbei. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen in einem lokalen Restaurant. (F, A)

15. Tag: Samstag, 07.10.2017

Abschied von Ecuador

Der heutige Tag steht bis zur Abreise in Guayaquil zur freien Verfügung. Gegen Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen und wir fliegen wieder zurück nach Deutschland. (F)

16. Tag: Sonntag, 08.10.2017

Rückkehr

Am frühen Abend kommen wir in Stuttgart an. Ende einer Reise mit unendlich vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen.

Optionale Verlängerung Galapagos

15. Tag: Samstag, 07.10.2017

Galapagos

Heute werden wir vom Flughafen Guayaquil aus unseren Flug nach Galapagos antreten. Die Inseln sind zweifellos das Highlight einer jeden Ecuadorreise! Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilf t immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde. Wir lernen die exotischen Arten kennen, die nur auf diesem Archipel einheimisch sind. Tiere, ohne Angst vor Menschen, die so andersartig sind, dass man sich über ihre Existenz auf diesem Planeten nur wundern kann. Der Flug nach Galápagos geht bis Baltra. Von dort werden wir mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den wir mit einer kleinen Personenfähre über- queren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen. Auf der Fahrt durch das Hochland von Santa Cruz werden wir den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone mit Baumkakteen über Regenwald bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb 600 m erleben. Wir machen einen Fotostopp bei den Zwillingskratern und werden die Lavatunnel besuchen. Außerdem können wir während eines Spaziergangs die berühmte Galápagos-Riesenschildkröte in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. In einer typischen Hacienda essen wir zu Mittag.

Drei Übernachtungen Santa Cruz. Vorgesehenes Hotel: Hotel Fiesta

16. Tag: Sonntag, 08.10.2017

Galapagos

Heute nehmen wir an einem Bootsausflug teil. Je nach Wetterbedingungen und naturschutzrechtlichen Aspekten besuchen wir eine der sehenswerten Inseln: Seymour Nord, Süd-Plazas, Bartolome, Santa Fe, Floreana oder den Drachenhügel auf Santa Cruz. Mittagessen an Bord. Wir sehen auf den durch herauf strömende Lavamassen entstanden Inseln die vielen Prachtfregattvögel und begegnen Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Bei den zahlreichen schwarzen Meeresechsen handelt es sich um die einzigen ihrer Art auf Galápagos, die im Gegensatz zu Ihren Artverwandten auch an Land und nicht nur unter Wasser Nahrung aufnehmen. Auch die interessante Pflanzenwelt bietet Faszinierendes wie z. B. die Sesuvium Mattenflechte, die je nach Trocken- oder Regenzeit der Insel, in einem gelb-grünen Farbton oder sogar in einem leuchtenden Rot erstrahlt. Es erwarten uns Mondlandschaften, Drachenhügel, Piratenhöhlen, Landleguane, Salzwasserlagunen mit Flamingos, Stelzenläufer, Spießenten und viele weitere Vogelarten. Immer wieder erhalten wir Ausblicke über die Inseln, Buchten und die faszinierenden Landschaf ten. Ein unvergesslicher Tag! (F, M)

17. Tag: Montag, 09.10.2017

Galapagos

Nach einem kurzen Spaziergang von Puerto Ayora aus erreichen wir die paradiesische „Bahía Tortuga“. An diesem Strand, umgeben von Mangroven, können wir schwimmend und/oder schnorchelnd die Bucht erkunden und dabei Meeresleguanen, Haien und Meeresschildkröten begegnen. Am Nachmittag besichtigen wir das Charles Darwin Forschungszentrum. Anhand von Fotos, Grafiken, Modellen und Tierskeletten zeigt eine Ausstellung die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Archipels.

18. Tag: Dienstag, 10.10.2017

Abschied von einem faszinierenden Land

Am Vormittag Transfer zum Flughafen von Baltra und Flug nach Guayaquil. Internationaler Anschlussflug ab Guayaquil über Amsterdam nach Stuttgart.

19. Tag: Mittwoch, 11.10.2017

Rückkehr

Ankunft in Stuttgart und Ende einer einmaligen Reise.

 

Leistungen:

 ● Flüge ab Stuttgart via Amsterdam bis Quito und zurück ab Guayaquil mit KLM in der Economy-Class, 20 kg Freigepäck

 ● Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren sowie aktuelle Kerosinzuschläge

 ● 13 Übernachtungen inkl. Steuern in 3- bis 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie) im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/ WC

 ● 1 Übernachtung  bei einer indigenen Gastfamilie in Otavalo

 ● Tägliches Frühstück

 ● 2 × Mittagessen und 13 × Abendessen in den Hotels/lokalen Restaurants

 ● An Ausflugstagen im Bus 1 × 0,5l Wasser pro Person

 ● Rundreise/ Transfers in klimatisierten Reisebussen

 ● Qualifizierte örtliche deutschsprachige Reiseleitung während der Rundreise

 ● Stadtführung  in Quito mit Besuch des Äquatordenkmals

 ● Besuch des Lederdorfs Cotacachi und des weltberühmten Kunsthandwerksmarkt von Otavalo

 ● Besuch und Eintritt zu den heißen Thermalquellen von Papallacta

 ● Fahrt über den Papallacta-Pass über die östlichen Hänge der Anden in das Amazonasbecken

 ● Vielfältiges Ausflugsprogramm im Amazonas mit der Möglichkeit zu einem Besuch eines indigenen Dorfes und Erkundungstouren durch den Regenwald zu Fuß oder per Kanu

 ● Fahrt entlang der Wasserfallroute nach Baños mit Möglichkeit zur Wanderung zum beeindruckenden Wasserfall „Pailón del Diablo“

 ● Stadtführung  in Baños

 ● Besuch eines Kichwa Dorfes in Salasaca und traditionelles „Poncho-Treten“ in Huasalata

 ● Wanderung entlang des Pfades der Schmuggler mit Erklärungen zur Flora und Fauna

 ● Faszinierende Fahrt mit dem Andenzug über die Teufelsnase

 ● Besuch der Ruinen von Ingapirca,

 ● Stadtführung in Cuenca mit Besuch einer Panamahutfabrik

 ● Besuch des El Cajas Nationalparks und einer Kakaoplantage (Fair Trade zertifiziert)

 ● Stadtbesichtigung in Guayaquil

 ● Eintrittsgelder für die inkludierten Besichtigungsprogramme

 ● Trinkgelder

 ● Reiseführer „Ecuador“ pro Teilnehmer bzw. pro gebuchtem Zimmer

 ● IC-Service- und Informationsmaterial pro Teilnehmer bzw. pro gebuchtem Zimmer

Leistungen für optionale Verlängerung Galapagos

● Inlandsflüge  ab Guayaquil nach Galapagos und zurück in der Economy-Class

● 3 Übernachtungen inkl. Steuern in einem 3-Sterne Hotel (Landeskategorie) im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC

● Tägliches Frühstück

● 2 × Mittagessen,  1 × Abendessen in den Hotels/lokalen Restaurants

● Fahrt durch das Hochland von Santa Cruz und Fotostopp bei den Zwillingskratern und Besuch der Lavatunnel

● Tagesausflug  mit dem Boot zu den sehenswerten  Inseln von Galapagos

● Strandbesuch Bahía Tortuga und Besichtigung des Charles Darwin Forschungszentrum

● Eintrittsgelder  für die inkludierten Besichtigungsprogramme

● Trinkgelder

● Galapagos Nationalparkgebühr (z. Zt. USD 100,- pro Person) und Galapagos Transit Card (z. Zt. USD 20,- pro Person)

● Qualifizierte  örtliche deutschsprachige Fach-Reiselei- tung während des Aufenthalts

 

Nicht eingeschlossene Leistungen

●● Ausgaben persönlicher  Art

●● Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke

 

Reisepreis

Der Preis für die genannten Leistungen beträgt pro Person im halben Doppelzimmer:

                                                      € 3.299,–

Einzelzimmerzuschlag                   €   410,–

Mindestteilnehmerzahl: 21 Personen 

 

Inklusive einer optionalen Verlängerung im Inselparadies Galapagos

Der Preis für die genannten Leistungen beträgt pro Person im halben Doppelzimmer:


                                                     € 4.599,–

Einzelzimmerzuschlag                   €    615,–

Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen

Download: Flyer mit Anmeldeformular, AGB's und Erläuterungen der Reisekrankenversicherungen  

Reiseveranstalter

INTERCONTACT Gesellschaft für Studien- und Begegnungsreisen mbH, In der Wässerscheid 49, 53424 Remagen, ist der Veranstalter im Sinne des Reiserechts. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des Veranstalters .

Insolvenzversicherung

Ihre Reisepreiszahlungen sind durch eine Insolvenz-Versicherung gemäß § 651 k BGB abgesichert. Der Sicherungsschein wird von Herrn Dieter Melsbach verwaltet.

Wichtige Anmerkungen

Änderungen bzgl. des Programmablaufes bleiben vorbehalten. Unsere Kalkulationen basieren auf den Kosten für Flugsicherheits- gebühren und Kerosinpreisen zum Zeitpunkt der Ausschreibung, weshalb evtl. Preisänderungen durch die Fluggesellschaf t – von uns nachzuweisen – vorbehalten bleiben müssen.

Für Herz, Kreislauf und Atmung kann die Reise eine außergewöhnliche Herausforderung darstellen. Ursächlich dafür sind die unterschiedlichen Höhenlagen, die wir bei der Andenüberquerung zu vergegenwärtigen haben und der Klimawechsel im Amazonasgebiet sowie an der Pazifikküste . Konsultieren Sie bitte vor Ihrer Anmeldung Ihren Arzt, ob Herz und Lunge einer Höhenbelastung ausgesetzt werden können!. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn die Teilnehmenden sich ausreichend gut zu Fuß fühlen, bis zu 2 – 2,5 Stunden auf Gebirgspfaden und bis zu 4 Stunden während der Stadtführungen.

Vorbehalt

Stand der Ausschreibung ist Juli 2016. Irrtum und Änderungen müssen vorbehalten bleiben!

Download: Flyer mit Anmeldeformular, AGB's und Erläuterungen der Reisekrankenversicherungen 

 

 

 
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