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Rechtsgrundlagen

Die (PDF-)Dokumente sind als Download verfügbar.

Weiterbildungsgesetz Baden-Württemberg (1980)

Bildungsarbeit gehört von jeher zu den Aufgaben der Kirche (siehe Ordnung der Landeskirche ).

Daher bestehen im Bereich der Württembergischen Evangelischen Landeskirche flächendeckend Kreisbildungswerke.

Träger des Bildungswerks sind die Kirchenbezirke Calw, Nagold und Neuenbürg.

Sie haben zu diesem Zweck eine "Kirchenrechtliche Vereinbarung" abgeschlossen
(siehe "Kirchenrechtliche Vereinbarung ").

Für die Durchführung der Bildungsarbeit sind die Honorarrichtlinien der Landeskirche
eine wichtige Entscheidungsgrundlage (siehe Honorarrichtlinien )

Das Bildungswerk "Evangelische Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald" ist
als kirchliche Einrichtung staatlich anerkannt und erhält zur Erfüllung seiner Aufgaben
Personalkostenzuschüsse des Landes.
(siehe Weiterbildungsgesetz und die dazugehörende Durchführungsverordnung ).


Das Kultusministerium führt dazu aus:

Weiterbildung und lebenslanges Lernen

Eine lernende Gesellschaft, in der lebenslanges Lernen praktiziert wird, braucht Weiterbildungseinrichtungen. Die Förderung der Weiterbildung ist als ein eigenständiger, gleichberechtigter Teil des Bildungswesens eine öffentliche Aufgabe mit dem Ziel der Entwicklung eines breit gefächerten und flächendeckenden Weiterbildungsangebotes in Baden-Württemberg. Weiterbildung reicht in institutionalisierter Form von staatlicher und öffentlich geförderter zu nichtgeförderter privatwirtschaftlich organisierter, bis zu inner- und überbetrieblicher Weiterbildung.Das historisch gewachsene Nebeneinander dieser verschiedenen Formen wie auch der Träger und Einrichtungen der Weiterbildung entspricht dem Grundsatz der Pluralität in der Weiterbildungspolitik. In den letzten Jahren gewinnen zunehmend die "weicheren" Formen der Weiterbildung wie informelle Weiterbildung und Selbstlernen an Bedeutung.Im Gegensatz zum staatlich geregelten Bereich der schulischen Bildung und beruflichen Erstausbildung wird der Weiterbildungsbereich weitgehend durch Marktprozesse und Wettbewerb geprägt. Neben den klassischen Bildungseinrichtungen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft, z.B. Kammern, Volkshochschulen, treten zunehmend private Weiterbildungsanbieter auf. Sie alle partizipieren an der zunehmenden Bedeutung, die der Weiter-bildung im gesellschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Strukturwandel zukommt.

Die heutigen sozialen, technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen als Ergebnis eines weltumspannenden Prozesses der immer schnelleren Erneuerung des Wissens verlangen vom Einzelnen sowohl die Bereitschaft zum individuellen lebenslangen oder lebensbegleitenden Lernen, aber auch Teil einer lernenden Gesellschaft zu sein. "Der Schlüssel der lernenden Gesellschaft liegt nicht primär in der Schule, auch nicht in der Hochschule. Der Schlüssel der lernenden Gesellschaft liegt im Beitrag aller Bildungseinrichtungen zu einem lebenslangen Lernen."
Rede Dr. Annette Schavan, 13. Parteitag der CDU Deutschlands in Essen, 11. April 2000

Die Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung im Rahmen des Berichtssystems Weiterbildung 2003 (BSW IX - bmbf, 11/2004) zeigen, dass im Jahr 2003 in Baden-Württemberg 33% der 19 bis 64jährigen Bürger und Bürgerinnen an allgemeiner Weiterbildung teilgenommen haben. Der Durchschnitt im Bundesgebiet lag im gleichen Jahr bei 26%. Damit liegt die Weiterbildungsquote in Baden-Württemberg um ungefähr 25% bzw.
7 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt.

Rundschreiben Oberkirchenrat 2006

In Baden-Württemberg können wir auf eine Vielzahl von Weiterbildungseinrichtungen schauen, die in einer großen Vielfalt völlig unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen.

Das Kultusministerium ist dabei zuständig für die allgemeine, berufliche, politische und kulturelle Weiterbildung.

  siehe dazu : www.km-bw.de
  insbesondere: http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Themen/Weiterbildung?QUERYSTRING=Erwachsenenbildung

 
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